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The Sorrow – NNN

The Sorrow – NNN

Vorarlberg lässt grüßen und das noch dazu sehr laut! Die vier Burschen von The Sorrow bewegen im Moment nicht nur die österreichische Musikszene, sondern sorgen auch im Ausland für Wirbel in der Metalszenerie. Alles über NNN lest ihr hier.

Das Debütalbum „NNN“ steht seit kurzem im Plattengeschäft eures Vertrauens. Wir haben für euch ganz genau in die neue CD hinein gehört.
Das Album startet gleich beim Introsong mit sehr knackigem Schlagzeug, harten Gitarrenriffs und brisanten Vocals. Die Lyrics werden generell emotional geshoutet und abgelöst von melodiösen Gesangsparts. Dieser wohldurchdachte Mix aus Hart und Soft spannt einen immensen Stimmbogen über die Songs. Druckvolles Auf und Ab ist Programm.

Ich kann den Headbanger genau vor mir sehen, beziehungsweise die Leute im Publikum, die ihre Faust erheben und rhythmisch im Takt mit wippen. Songzeilen wie „…their targets a shot in my head – the death of me…” bieten sich ideal zum Mitgrölen an.

Die Gitarren, wie Maschinengewehre unterstützt vom Schlagzeug, das dazwischen Schüsse abfeuert. Oder Gitarrensounds, die an einen wild gewordenen Hornissenschwarm erinnern. Immer wieder wird die Härte unterbrochen von melodiösen Parts.

Dieser Band stehen schon einige internationale Bühnen offen und einige andere werden ihre Türe für THE SORROW noch öffnen.

Die CD ist super gemischt – wichtige Instrumente abwechselnd in den Vordergrund gestellt und nicht nur einfach immer die Stimme als haupttragendes Element. Die Texte behandeln zwar keine neuen Themen, es wird aber wenigstens keine Floskeldrescherei betrieben.

Vielleicht besonders auffällig ist der fünfte Song, der eher ein Intro mitten auf der CD für den nächsten Song ist: Er beeindruckt mit akustischem Gitarrensound, der den Song aufbaut, gemischt mit verzerrten Gitarrenklängen, die wie in einem Dialog miteinander stehen. Gesang gibt es hier keinen, aber das ist auch nicht notwendig – hier lässt man Instrumente sprechen.

Der neunte Song „NNN“ ist eine Einstiegsdroge für alle – klar, warum er für die Single gewählt wurde: Sehr melodiös zeigt uns der Sänger, dass er nicht nur Shouten, sondern durchaus auch Singen kann und sich da der richtigen Töne bedient.

Teilweise verspielte Gitarrenelemente, die das Ganze weg von der Farbe Schwarz bringen und durchaus vermuten lassen, dass die Herren auch einen weichen Kern haben. Die Soloarbeit haben sie auch nicht vergessen.

Ihr Handwerk verstehen die Herren von THE SORROW – da ist jeder auf seinem Instrument absolut fit. Es ist die ausgewogene und spannende Mischung, die diese Band im Songarrangement so besonders macht!

 

 

 

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