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Juni 09 – The Austerities

Juni 09 – The Austerities
Sie haben es geschafft! Sie haben sich mit Riesenschritten durch Vor- und Zwischenrunde gekämpft (getanzt), beim Ostfinale weiter Gas geben und beim Österreich-Finale des Local Heroes 2009 das Zielband als Erste erreicht – haushoch und verdient gesiegt!

Jetzt stehen THE AUSTERITIES vor einer bunten musikalischen Zukunft und haben sich im enemy-Band-des-Monats-Interview gut geschlagen!

Die obligatorische Frage am Anfang: Wie fühlt sich eine Band als LOCAL HEROES 2009?

Bence: Guuut 😉
Stefan: Also wir fühlen uns sehr, sehr gut dabei. Es ist schön zu sehen, dass die vielen Anstrengungen, die wir darin investiert haben, belohnt werden.

Jakob: Sehr gut… Hätte nie erwartet, dass wir es so weit schaffen!

Adil: Einfach großartig!! Man hat das Gefühl, gemeinsam etwas tolles vollbracht zu haben und dass sich die harte Arbeit gelohnt hat!

David: Man freut sich natürlich!

Ein Promo-Paket, Fotoshooting, Musikvideo – wie läuft der Plan für die nächsten Monate? (Und: Besitzt ihr die xBox noch, wurde sie schon verkauft oder hatte sie dasselbe Schicksal wie eure wunderschöne LH-Throphäe? 😉
(Anm.: Die Local Heroes Glas-Trophäe ist nach dem freudigen Überschwung mehr oder weniger – oder mehr – am Boden gelandet)



David: Hehe, weiß ich selber nicht so genau,…Die Xbox haben wir gespendet…
Bence:  Der LH-Throphäe geht es eh gut 😉 ich finde mittlerweile nicht schlimm, was passiert ist, so freuen wir uns über den Sieg und haben aber auch eine lustige Erinnerung 😉

Jakob: wir haben am 19.6 einen besonderen Gig (Geburtstag stefan, 3 jahre Austerities) und danach werden wir uns mit allen Leuten zusammensetzen und einen Masterplan erstellen. Die xbox haben wir einer Kinderübernahmsstelle der MA 11 gespendet.

Stefan: Da wir fast alle schon Pläne im Sommer haben, werden wir erst ab September unsere Preise einlösen aber dann gehen wir es richtig an!!! Wir haben alle gleich nach der Siegerehrung beschlossen, die X-Box zu spenden, und so ist es geschehen und wir haben sie einem Kinderheim gespendet. Und die Trophäe gefällt mir jetzt sogar noch besser!!=)

Adil: Da die nächsten Monate Ferienmonate sind, sind leider alle schon ausgebucht.. Wir hatten ja auch nicht damit gerechnet, dass wir letztendlich als Sieger aus dem Contest hervorgehen! Sobald aber jeder wieder seinen Alltagsrhythmus gefunden hat, werden wir all diese Dinge anpacken!

„Austerity – Sparpolitik, Sparkurs“ – woran spart ihr?

David: Wir und sparen? Ich wusste bis jetzt nicht einmal genau was Austerity heißt. Wenn mich jemand gefragt hat, dann hab ich immer gesagt: “Frag den Jakob, der weiß das”!
Bence: Ich persönlich spare an Selbstkritik ;)) —> Was die Anderen machen ist mir egal, ich bin sowieso der Größte ;))) Spaß beiseite, ich tue mir da leider schwer und wunder mich immer wo das ganze Geld hin ist.

Jakob: Wir sparen eigentlich an nichts, ausser an Langeweile =)

Adil: Vielleicht bei unseren Gerstensaft- und Knabberzeug-Einkäufen. Eventuell noch Zigaretten, aber der Teil des Sparkurses wurden noch nicht ausgearbeitet 😉

Stefan: Leider glaub ich manchmal ein bisschen an Niveau.

Eine kurze Vorstellung der Band, bitte! Wer ist wer, wer spielt was, wer ist wofür verantwortlich und wer macht was ‚privat‘?

David: In der Band spiele ich Schlagzeug und ich fange  im September mein 3. Lehrjahr als Medientechniker an.
Bence: Ich haue in die Saiten meiner Zupfgeige. Privat bin ich dann noch Langschläfer, Vielesser und ich lese gern.Die Entscheidungen treffen wir als Band gemeinsam, aber hauptsächlich übernehme ich die Organisation.

Jakob: bence – rhythm guitar und gute laune, adil – bass und free hugs (er umarmt so gern…und gut), david – drums und gelassenheit (er ist die ruhe selbst), stefan – lead guitar und proberaum, jakob – vocals und entertainment
Stefan: Also ich spiel Gitarre, bin derzeit Zivildiener und habe die Aufgabe die Proben zu organisieren. Das kostet mich manchmal viele Nerven, da wir alle in verschiedenen Bereichen tätig sind und es so schwierig ist einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Wie würdet ihr Oma und Opa eure Musik erklären?

David: Echt hippe Tanzmusik, aber dreht die Hörgeräte etwas zurück, es wird laut ^^
Bence: Opa würde abrocken, Oma würde fragen wann das komische Nebengeräusch weg ist und wann die Musik endlich beginnt 😉

Jakob:  Meine Oma weiß wie wir klingen – sie war beim Finale =))

Adil: Auf türkisch. Ich würd eher weniger die Musik erklären sondern sagen, dass es mir Spaß macht sie zu spielen und es dem Publikum zu präsentieren. Dann werden sie es schon verstehen.
Stefan: Brauch ich nicht die haben uns schon gesehen=) und meine Großmutter ist glaub ich am meisten von allen abgegangen!!=)

Wenn ihr Gummibären wärt, wer hätte welche Farbe?
(Anm.: Das Gummibären-Thema war definitiv der rote Faden und Leitmotiv des Local Heroes 2009!)



David: Hmmm, eine sehr philosophische Frage… Ich glaube ich wäre Orange… Weil ich Orange mag… Orange ist schön…

Bence:  Hatten wir ja schon am Finaltag! Du (Anna) hast mich kritisiert, weil ich einfach nicht die Farbe mag, die du magst. Damals habe ich mich einschüchtern lassen, nun ist das Finale aber Geschichte! 😉 Also mit gutem Gewissen wäre ich Hellrot, also Himbeergeschmack oder so ähnlich!

Jakob: ROT!!!

Adil: Jeder weiß es, die ganz hellen fast durchsichtigen sind die besten, also sind wir alle diese Farbe 😉
Stefan: Keine Ahnung, Rot vielleicht???

Jede Band braucht eine Leitkuh – jemand, der die Band voranzieht, sozusagen der musikalische Manager innerhalb der Band oder einfach: der Checker – wer ist die Austerities-Leitkuh?

David: Haha, MUUUUHHH… Naja, ich glaube, dass Adil unsere Leitkuh ist, denn er sorgt doch immer wieder bei den Proben für Disziplin.

Bence: Leitkuh…gibts meiner Meinung nach nicht wirklich. Adil sorgt oft für mehr Disziplin, ich übernehme hauptsächlich die Organisation, Jakob macht mit seinen „he wir haben morgen Probe“-Sms schon mal gute Laune und hat immer nette Melodien im Kopf, Stefan ist immer am „Riffbasteln“, nicht nur bei der Probe…David sorgt mit seinen „british“- Einlagen auch immer für gute Laune.

Jakob: Wir sind eine DEMOKRATIE!!! Wenn 3 sagen: es is so, dann is es so!
Bence: Naja, Argumente und Gegenargumente werden natürlich besprochen, also ganz so wahr ist das nicht was Jakob sagt 😉

Adil: In dieser Band hat jeder etwas zu melden, es herrscht das Grundsystem der Demokratie. Andererseits rein musikalisch gesehen wären es Stefan, Jakob und ich.

Stefan: Naja ich glaub mal, dass das am ehersten noch unser Frontman ist, aber wichtige Entscheidungen werden durch demokratisches Abstimmen bei uns getroffen.

 

Ihr scheint ja bis jetzt selbst eure stärksten Kritiker zu sein. Wie bleibt man nach all dem positiven Feedback am schmutzigen Boden der harten Realität?

David: Also ich kann jetzt nur von mir sprechen und ich finde, dass wir mittlerweile schon eine echt gute Band geworden sind. Jedoch hat mich mein Chef und die Arbeit zu einem “Perfektionisten” geprägt, was seine Vor- und Nachteile hat. Ich sage natürlich nicht nach jedem Gig, dass es schlecht war, aber es gibt immer Sachen , die ich besser hätte machen können. Aber ich glaube von der Band bin ich der, der sich am meisten nach einem Gig selbst kritisiert… ich muss ja erst mal realisieren, dass wir echt gut sind und Local Heroes gerockt haben hehe
Bence: Ich versuchs doch mit Red Bull, habe aber noch immer keine Flügel… Somit bleib ich weiterhin auf Mutter Erde. Wenn ich mal abheben sollte, gibt’s Leute, die mir in den Arsch treten würden. Bin sowieso eher bescheiden, also ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mir je vorkommen würde als wäre ich der Größte. Ich kritisiere uns eigentlich recht wenig, da ich bei den Gigs einfach so ein Spaß habe, dass ich nicht drauf achte,  wer sich jetzt mal ein bisschen verspielt…Beim Finale war ich rundum zufrieden!
Jakob:  Wir wollen uns weiterentwickeln, also reicht es nicht, sich auf Lorbeeren auszuruhen.
Adil: Jeden Tag sich kritisch im Spiegel betrachten und anschließend 30 Liegestütz.


Stefan: Positives Feedback haben wir auf jeden Fall bekommen aber wir stehen ja wirklich grad erst am Anfang und sind dankbar für jede Kritik, die uns voranbringt. Wir sind da ganz realistisch: wir wollen einfach gute Musik machen und eine gute Show abliefern die den Leuten gefällt!

Ein kleines Mäuschen hat mir geflüstert, dass es vor Auftritten ein Ritual in Form von diversen Figuren hat? Was hat es damit auf sich?

David: Haha, ja, es gibt schon von jedem gewisse Rituale. Eines wäre die Gruppenumarmung vom Jakob kurz bevor wir auf die Bühne gehen, aber wir kommen alle damit zurecht ^^
Bence:  Ja, da wird’s immer kuschelig kurz vorm Auftritt! 😉 Ich habe irgendwie das Gefühl, ich muss hin und her rennen, dies und das erledigen. Kranke Sache, nervös bin ich nicht, ich kann mir nicht erklären was das ist 😉 Einfach irgendwo Backstage mit den Anderen zu plaudern ist eigentlich schon genug für mich, dann fühl ich mich wohl.
Jakob: Diese Buddah Statue ist unser Glücksbringer. Die steht bei fast jedem Konzert auf dem Bassverstärker und lässt uns rocken =)
Adil: Ich döse weg vorm Auftritt ^^

Zukunftsträume – Special Gig in der Royal Albert Hall, 5000 Fans warten kreischend auf euch – was wollt ihr in eurem Backstagebereich vorfinden und wie verlässt ihr ihn? 😉

David: Ich für meinen Teil bräuchte für einen perfekten Backstage: englisches Essen (Sausage Rolls, Baked Beans, Mashed Potato, Mais, Chicken Nuggets,…), Drum Pads zum Aufwärmen, Trinken (Fanta, Emotion Birnen Melisse, Strongbow, Corona) + 1 Flasche Tequila für danach, eine gute Zigarre für danach, ein gemütliches Bett/Sofa für mich,… Aber vielleicht kommt noch jemand dazu =P, W-Lan damit ich auch für meinen Chef erreichbar bin, einen Ruhe Raum für mich wo ich mich zurück ziehen kann, eine Masseurin oder eher eine Physiotherapeutin für meinen Rücken und meine Muskeln.
 Wie er verlassen wird? Puh,… Kommt immer drauf an, aber bis jetzt haben wir alles recht sauber und ordentlich hinterlassen ^^

Bence: Ist doch kein Spa-Urlaub ,David! Ich hätte gern: kaltes und warmes Essen, Cola, Bier, Sofa wäre nett, ein Spiegel damit ich meine sowieso verlorene Frisur zumindest ein bisschen retten kann… Wie ich den Backstageraum verlasse? Da bleibt nur noch Schutt und Asche! Blödsinn, vielleicht fliegt die eine oder andere Bierflasche unabsichtlich um, aber das passiert ja auch im eigenen Proberaum!

Jakob:  ARENA OPEN AIR ALS VORBAND VON DEN BEATSTEAKS!
Adil: Ich hab da nicht so hohe Ansprüche was das betrifft, aber ein gemütliches Bett wäre schon toll 🙂 und vielleicht noch was zu Essen & Trinken. Das heisst, egal wonach ich Gusto hab, es muss dort sein! Ich denke das werden die anderen auch so sehen 😉
Stefan: Hört sich gut an, aber wenn ich wirklich dort spielen würde, wäre es mir wirklich ganz egal was uns im Backstagebereich erwartet =)

 

Was wollt ihr abschließend euren Fans und Zuhörern mitteilen?
David: Ich bin dankbar und stolz für die geile Unterstützung, die wir gehabt haben und freue mich, jeden Einzelnen beim nächsten Gig zu sehen.
Bence: Wenn alle zumindest halb so viel Spaß hatten, wie ich auf der Bühne, dann war diese definitiv die Party eures Lebens 😉
Jakob:  Danke nochmal…!
Adil: Schnallt euch an, denn wir fangen gerade erst an…

Stefan: 19. Juni Replugged – The Austerities, Famp und The Gassies live!

 

 

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