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September 09 – Days in…

September 09 – Days in…

Eine Band, die so manches in ihrem kurzen Dasein geschafft hat: Contests gewonnen, mit Größen wie den Killerpilzen abgerockt und ein Album beim größten Major-Label. Grund genug, ihr neues Album unter die Lupe zu nehmen und sie dazu zu befragen!

 

DAYS IN PARADISE zeigen auf dreizehn Songs in frechem, jungen Ton alle Facetten eines typischen Jugendlichen-Lebens: die vier Burschen zwischen 17 und 20 thematisieren Liebe, Drogen, Musik und Freiheit auf ihrer Platte, die ab dem 28. August 2009 in den Läden auf Käufer wartet. Ein Aufhänger rund um DAYS IN PARADISE scheint auch das Thema Casting-Shows zu sein, gegen die sich die Vier unter anderem mit dem Song „Wir sind wieder da“ stellen: „(..) Haben uns aus dem nichts hier hochgekämpft.“Days in Paradise

 Der Klang der Platte ist in drei Worten zu beschreiben: frisch, jung, jugendlich. Die bandinterne Genrebeschreibung „Pop-Punk-Rock“ trifft eindeutig zu, auch Powerpop-Einflüsse sind vorhanden, die jedoch an andere österreichische Newcomerbands erinnern. Genau hier ist vom „Anders sein“ der Band nicht mehr viel zu sehen und man muss DAYS IN PARADISE zumindest beim ersten Hören in einen Topf mit einigen anderen Bands schmeißen – spätestens bei der Debutsingle „Phänomenal? Scheissegal!“ hat man die rebellischen Songs von den Killerpilzen im Ohr oder erinnert sich an das rotzfreche Image der Briten Busted, welche vor einigen Jahren die Herzen der Mädels zum Höherschlagen gebracht hat.

Musikalisch haben die Burschen jedoch einiges zu bieten: „Denk mal nach“ bietet ein technisch einwandfreies Gitarren-Solo vom feinsten und „Wahres Gesicht“ zeigt die Skills des Schlagzeugers, der auch mit härten Drumbeats auftrumpht.

Mein persönlicher Anspieltipp des Debutalbums sind „So soll es sein“, eine langsamere Nummer mit einem gefühlvollen Intro, sowie „Immer noch im Regen“ mit leichtem Ohrwurmcharakter.

Ein schönes Extra für die Fans ist auch der Livemitschnitt von „Zu allem bereit“, welches die Band authentischer wirken lässt.

Fazit:

DAYS IN PARADISE ist eine Band, die, wenn schon nicht allen ins Ohr, zumindest so manchem Mädchen ins Herz geht. Musik auf punkiger Pop-Ebene mit Rock- und Powerpop-Einflüssen, die aufgrund des professionellen Hinterhalts bestimmt nicht ums Überleben kämpfen muss. Unbekümmert, sorglos und rebellisch.

 

Days In Paradise – eine Selbstcharakterisierung in drei Worten!

Jung, frech, ehrlich.

 

Was macht euch so besonders?

Das wir uns alles selbst aufgebaut haben. Im Gegensatz zu manchen Casting- Show Gewinnern. Wir haben im Alter von 15 Jahren eine Deutschland Tour gespielt, bei der maximal 20 Leute waren. Aber uns war das egal bzw. es ist uns egal, ob wir vor 1000 oder 10 Leuten spielen. Wir haben immer unseren Spaß und jedes Konzert ist für eine Überraschung gut. Es kann auch manchmal vorkommen, dass unser Schlagzeuger nackt spieltJ

 

Was wollt ihr mit der Zeile „Wenn da draußen jemand gern fernschaut, hat er wohl schon den Style unseres Drummers geklaut“ eigentlich aussagen? „Famous Stars and Straps“-Shirts ist doch heutzutage eine in der Masse sehr verbreitete Marke 😉

Das ist richtig, dass Famous eine sehr weitverbreite Marke ist, aber ich kann nachweisen, dass er diese Shirts seit mindestens 5 Jahren trägt. ;)D amals kannte diese Marke noch keiner hier zu Lande. Aber eigentlich soll die Zeile aussagen, dass sich die Leute viel zu viel von Medien wie Fernsehen beeinlfussen lassen. Und alles was sie dort sehen, ist das Richtige, meinen sie.. Es gibt leider viel zu wenige Leute, die sich ihre eigene Meinung bilden. Denn die holen sich ihre Meinung lieber aus dem Fernsehen oder Internet.

 

Ist euer Bandname wirklich so gleichgültig, wie es sich in eurer Presseinfo liest, oder hatte er auch mal eine Bedeutung?

Natürlich hat er für uns eine Bedeutung. Aber die Bedeutung hat nichts mit einem der drei Wörter zu tun. Für uns bedeutet Days in Paradise einfach pure Lebensfreude, Spaß und vier Freunde die einfach alles zusammen erleben wollen.

Doch die Geschichte wie es zum Namen kam ist sehr lustig. Im herbst 2006, als es uns gerade einmal ein paar Monate gab, bekamen wir eine Anfrage für ein Konzert. Doch wir hatten noch keinen Namen und waren zu dieser Zeit auch gerade sehr einfallslos, was einen guten Bandnamen betraf. Ein Bandnamen Generator aus dem Internet spuckte die Wörter „Days in Paradise“ aus und wir waren gleich voll begeistert und nahmen diesen Bandnamen!

 

Was war euer verrücktestes oder einprägendstes Erlebnis mit einem Fan?

Ein sehr lustiges bzw. verrücktes Erlebnis für uns war das zweite Konzert am Summersplash, als wir das Publikum aufforderten ihre Shirts auszuziehen bei unserer Coverversion des Baywatch Themas. Das aufeinmal 100- 200 Leute halbnackt waren und ihre Shirts herumschwingten war für uns unglaublich. Das sah so unglaublich cool aus.

 

Waren die Mädels euch gegenüber immer so euphorisch oder gab es schon mal kritische Stolpersteine auf eurem musikalischen Weg?

Nicht jeder kann uns mögen, ist doch klar. Aber wir haben super Fans, die uns immer unterstützen und deshalb sind wir auch sehr dankbar. Nicht nur Mädels sind so euphorisch, auch wenn es die Jungs manchmal nicht so recht zugeben wollen.

 

Wie lautet euer Fünf-Jahres-Plan?

Wir waren immer eine Band, die sich keine großen Ziele gesteckt hat. Es ist alles so schnell gegangen und es ging so steil bergauf, dass wir selbst die meiste Zeit überrascht waren, wie wir das nur schaffen konnten. Aber erstmal lautet unser Plan so, dass wir uns mit dem Debüt Album in die Herzen der Österreicher spielen können und eine wunderbare zeit auf Tour haben werden. Ein großes Ziel für uns ist Deutschland, auch wenn das sehr schwer ist. Wir werden alles dafür tun um den Deutschen zu beweisen, dass wir Österreicher genauso gut rocken können.

 

Welche Eindrücke habt ihr von eurem The Dome- Auftritt mitgenommen und wie fühlt es sich heute an, in kleineren Clubs wie zum Beispiel dem B72 zu spielen – vor hundert anstatt vor tausenden zu spielen?

Es ist beides toll. Jeder Auftritt ist eine neue Erfahrung und bringt neue Erlebnisse mit sich. Natürlich ist es was besonderes, vor tausenden Leuten zu spielen. Doch wenn man in einem Club wie dem b72 spielt, ist die Sache viel intimer und man spürt mehr Emotionen. Sohin gesehen hat beides seine Reize. Manchmal ist ein kleiner Club, der randvoll ist, sogar cooler zu bespielen, denn dann kocht die Stimmung! Vielen Dank für das Interview.

 

Wie gefällt euch Days In Paradise?

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