August 10 – Mother’s Cake

enemy.at Redaktion 17. Mai 2010 0

MOTHER’S CAKE sind die österreichischen Abräumer 2010: beim International Live Award belegten sie den dritten Platz um beim Local Heroes 2010 gingen die Tiroler als Finalsieger hervor. Wir haben die Band für euch interviewt!


Foto by Bernd Zahn

Zuerst Mal: Herzlichen Glückwunsch zu eurem Sieg beim Local Heroes 2010! Was war der erste Gedanke, der euch in den Kopf geschossen ist, als es auf der Bühne hieß: “Mother’s Cake sind Local Heroes 2010!”?
Legen – wait for it – wait for it – dary (Barney Stinson – How I met your mother)

Was habt ihr euch im Vorhinein vom Contest erwartet – und was hat es euch nun im Nachhinein gebracht – oder: was wird es euch noch bringen? Immerhin habt ihr einige Preise abkassiert wie mehrere Studiotage, ein hosted by auf gotv oder Berichterstattung im xpress.
Mit allzu großen Erwartungen sind wir da nie reingegangen. Man kann ja nie wissen wie man an diesem einen Tag spielt/ wie es der Jury gefällt und vor allem: wie es beim Publikum ankommt. Da man bei dem Wettbewerbssystem ja auch für eine zweite Band abstimmen muss (was wir übrigens genial finden), waren wir immer sehr gespannt, wie gut wir bei den Leuten ankommen würden.
Zu den Preisen kann ich nur sagen, dass wir wirklich allesamt nur allzu gut gebrauchen können. Das ganze Paket, das wir abgesahnt haben, ist, glaube ich, die ideale Starthilfe. Ich sag nur eins: Ihr dürft schon gespannt sein was wir daraus machen werden.

Ihr hattet ja 150 Leute aus Tirol mit. Welche waren die hilfreichsten Argumente, sodass die Leute tatsächlich mitgefahren sind?
Tatsächlich war der Großteil nicht aus Tirol sondern direkt aus Wien. Wir dürfen uns glücklich schätzen viele Leute in Wien zu kennen, die fleißig Werbung gemacht haben, sodass echt ein großer Haufen an Leuten zusammengekommen ist. Für uns natürlich doppelt gut, da die uns ja auch noch nicht so richtig kannten und es glaube ich den meisten ganz gut gefallen hat.
Für die Tiroler, die auch tatsächlich aus Tirol mitgereist sind, zieht immer ein Argument ganz gewaltig: Bier und a guats Fescht!

Schmeckt das Bier in Wien anders als in Tirol? ;)
Schwierige Frage. Anders ja. Ob besser oder schlechter. Da hüllen wir uns in den Mantel des Schweigens.

Welcher andere Bandname würde euch menschlich am besten beschreiben? – Oder sagt der Name “Mother’s Cake” da schon alles aus? Und vor allem: wieso Mothers Cake? ;)
Ein Bandname, der uns menschlich perfekt beschreibt, wäre wahrscheinlich unaussprechbar und würde komplizierte Wortneuschöpfungen enthalten. Mit diesem Dilemma konfrontiert, haben wir uns dann einfach für einen Einfall entschieden, der unserer Meinung nach gut klingt und vor allem leicht zu merken ist. Die Frage nach dem Sinn kann ich leider nicht beantworten. Das bleibt Bandgeheimnis ;) Es steckt aber mehr dahinter als die direkt ins deutsch übersetzte Variante vielleicht vermuten lässt.

Zukunftsträume – was darf in eurem Backstagebereich nicht fehlen?
Ich denke/ hoffe, wir bleiben bodenständig und geben uns auch noch dann, wenn wir das weltgrößte Konzert spielen mit einem Wurschtsemmerl und einem Bier zufrieden. Natürlich sollten Kleinigkeiten wie ein Jacuzzi und eine Hüpfburg nicht fehlen. Sonst könnte es passieren, dass wir beleidigt unsere Arme verschränken und nicht spielen wollen. Mal ehrlich: Wer kann schon spielen ohne zuvor mindestens eine Stunde in einer Hüpfburg verbracht zu haben?

Mal ehrlich: Ist der grüne oder der orangene Teil des Twinni besser?
Du vergisst den Schokoladenüberzug. Der ist natürlich unschlagbar.

Mann, ihr habt Recht! Welche Weisheiten habt ihr noch für uns und eure Fans? Hier habt ihr ein paar freie Zeilen um alles zu sagen, was ihr schon immer mal loswerden wolltet!
Hallo Liebe Mamis,
Wie geht es euch? Uns geht es gut. Das Wetter ist schön hier. Nachts ist es hier kälter als draußen. Wie ist das Wetter bei euch so? Ich hoffe gut.
Macht ihr uns vielleicht wieder einen eurer leckeren Mutter‘s Kuchen wenn wir nach Hause kommen?
Eure Söhne

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