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Boon

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Es war ein kühler Sommerabend, als sich enemy.at mit der österreichischen Metalband Boon in der Wiener City zum Interview traf. Gitarrist Tompte sprach über die zwei Amadeus Nominierungen, wichtige Entscheidungen und Liebe.

 

 

Ihr seid beim Amadeus Award gleich zweimal nominiert. Einmal für „Künstler des Jahres Hard & Heavy“ und „Song des Jahres“. Wie fühlt ihr euch dabei?

 

Man fühlt sich gut, weil wir das Ganze seit 12 Jahren machen. Es ist ein schönes Feedback, aber nicht nur von der Metal Szene, wo wir uns schon länger einen Namen erspielt haben, sondern auch von der breiteren, vielleicht poppigeren, Masse. Mit der Nominierung als Künstler des Jahres Hard & Heavy“ haben wir schon gerechnet, aber „Song des Jahres“ hat uns selber überrascht!

 

Wie schätzt ihr eure Chancen für den Award ein?

 

Wir sind alle Berufsoptimisten, das heißt wir wollen schon gern beide gewinnen, aber die Chancen sind nicht hoch. Doch! Wir schätzen, dass wir beide gewinnen werden!

 

Welche Band seht ihr als euren größten Konkurrenten?

 

Einen ärgsten Mitanwärter gibt es nicht. Es sind alle ziemlich heiß!

 

Kurz nach eurer Gründung habt ihr den Austrian Band Contest gewonnen. Hat euch das weitergeholfen als Band?

 

Es hat uns definitiv weitergeholfen. Wir haben viel Erfahrung gemacht durch das Live spielen und haben viele Leute kennengelernt. So konnten wir langsam ein Netzwerk aufbauen. Was uns aber wirklich weitergebracht hat, war der Glaube an das, was wir machen!

 

 

Würdet ihr eine Teilnahme an einem Bandcontest jungen Bands empfehlen?

 

Auf jeden Fall. Gerade dann, wenn sich eine Band erst gegründet hat. Vielleicht gar nicht wegen der Preise, sondern um sich mit Leuten zu conacten. Zum Beispiel für Gig Austausch mit anderen Bands usw.

 

Seit zwölf Jahren arbeitet ihr an eurer Karriere. Gibt es Entscheidungen, die ihr im Nachhinein anders getroffen hättet?

 

Ich glaube nicht. Weil uns das Ganze zu dem gemacht hat, was wir jetzt sind. Und mit dem sind wir zufrieden. Es war ein zwölfjähriger Lernprozess.

 

Was war die wichtigste Entscheidung, die für euch am meisten verändert hat?

 

Die wichtigste Entscheidung war unser letztes Album richtig ernsthaft zu machen. Alles was davor war, war ganz nett und cool. Beim letzten Album haben wir ca. 50 Songs geschrieben und waren acht Monate im Studio. Wir wollten es richtig machen.

 

Ihr habt schon einiges erreicht. Unter anderem drei Studioalben, drei Demo-CDs und ihr habt mehrmals AC/DC supported. Was steht als nächstes auf dem Plan?

 

Wie wir Fußballer zu sagen pflegen, nach dem Album ist vor dem Album. Das heißt wir sind schon dabei das nächste Album zu schreiben, obwohl das letzte erst vorigen März veröffentlicht wurde. Dann steht noch die Amadeus Show an, wofür wir etwas ganz spezielles planen. Aber richtig spannend wir es nächsten Februar, wo wir dann mit einem internationalen Act auf Support Tour gehen.

 

Laut eurer Wikipedia Seite behandeln eure Texte ein breites Spektrum an Themen. Gibt es Themen, die euch besonders am Herzen liegen?


Am meisten liegt uns das, fast schon esoterisch angehauchte, Thema Liebe. Deswegen hat auch unser letztes Album den Titel „The Almighty Love“ getragen. Einfach positive und lebensbejahende Texte. Das sind Thematiken, die uns am aller wichtigsten sind.

 

 

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Alexander Blach
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