Home   /   Archiv  /   Brief ans Christkind

Brief ans Christkind

Brief ans Christkind

Was wünscht sich eigentlich eine Band zu Weihnachten? Wodka, Zigaretten und Frauen? Wir haben die Death Train Rockers gebeten, uns ihren Wunschzettel an das Christkind in CC mitzuschicken. Seht, was dabei herausgekommen ist…

Liebes Christkind!

Kaum zu glauben, dass es schon wieder ein Jahr her ist… Nachdem du letztes Weihnachten nicht allzu großzügig mit der Erfüllung unserer Wünsche warst, hoffe ich, dass du aus deinen Fehlern gelernt hast und diesmal deinen Job besser machst! Vor allem da unsere Liste ja sehr kurz und bescheiden ist:

– es wäre schön, wenn die österreichische Musikszene wieder ähnliche Anerkennung finden würde, wie dies vor langer Zeit schon der Fall war – siehe Mozart, Haydn oder Strauss

– keine reißenden Seiten, brechende Drummsticks oder defekte Kabel mehr

– bitte erspare uns TV-Casting-Shows, welche dem gemeinen Konsumenten suggerieren, dass DAS die Speerspitze unseres musikalischen Nachwuchses ist

– eine niemals versiegende Bierquelle für unseren Proberaum, sämtliche Backstagebereiche und Aftershowparties (Anm. d. Red.: Sagte ich doch! Bier!)

– infiltriere die großen, meinungsbildenden Radiostationen, lösche ihre seit langer Zeit totgespielte Playlist und ersetze sie durch heimische Acts

– einen Geistesblitz nach dem anderen, wenn es um das Schreiben neuer Lieder geht

– schütze und segne das enemy.at-Team, wir brauchen engagierte Leute wie sie (Anm. d. Red.: Das finden wir auch! 😀 )

 

So das wars! Also, streng‘ dich an und bemühe dich! Wir wollen doch nicht, dass unsere Beziehung noch länger an deiner Unzuverlässigkeit leidet, denn der Osterhase steht schon in den Startlöchern.

 

Take Care,

DEATH TRAIN ROCKERS

Home   /   Archiv  /   Brief ans Christkind
Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
Related Article