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Die Vamummtn

Die Vamummtn

 

Wie sieht euer Leben abseits von Bühne und Studio aus?
Ansa:
Wir arbeiten und sind ganz normale Leute. Die Masken tragen wir nur auf der Bühne.

Mittlerweile habt ihr in Österreich einen Namen und Konzerte in großen Hallen. Wie geht ihr privat mit der zunehmenden Bekanntheit um? Schafft ihr es noch, eure wahre Identität zu verbergen?
Dreia
: Wir verbergen unsere Identität mit Masken, das war klar.
Zwara
: Alle, die uns ohne Masken kennen, sind so down mit uns, dass sie uns nie verraten würden.
Ansa
: Unmittelbar nach dem Auftritt gehen wir zum Beispiel unvermummt ins Publikum. Für Fotos der Fans vermummen wir uns aber.

Wer weiß mittlerweile schon von euren wahren Identitäten?
Zwara
: Zu viele. Aber die sind zum Glück alle cool drauf. Bis jetzt ist noch nichts veröffentlicht worden, was wir nicht wollten.
Ansa
: Mittlerweile weiß es eh schon jeder, nur sagt es niemand.

 Ist es euch schon mal passiert, dass jemand in eurer Gegenwart etwas über DIE VAMUMMTN gesagt hat, ohne zu wissen, dass ihr das seid?
Zwara
: Bei mir in der Arbeit ist das schon vorgekommen. Das war sehr lustig. Ein Kollege hat mir von der Krochahymne vorgeschwärmt. Wie cool die ist und wie leiwand DIE VAMUMMTN sind. Das war ein großes Lob für mich. Ich habe mich gefreut, wie viele Leute uns mittlerweile schon kennen.


Ihr habt fünf Minuten Sendezeit auf ORF – Was habt ihr zu sagen?
Ansa
: Wir brauchen nur drei Sekunden: Macht Platz für die neuen Stars. Mehr wollen wir nicht sagen.

Apropos neu. Wann kommt das neue Vamus Album?
Ansa: Wir schauen, dass es im Frühjahr kommt. Zur Zeit haben wir viel Stress. Ich mache ja nebenbei das MOZ-Ansa Album und ein Solo-Mixtape.

Wir haben gehört, dass auf dem neuen Album alle Beats und Rhythmen von euch geschrieben und produziert werden.
Zwara: Ja, das stimmt. Am neuen Album sind alle Beats von uns. Es gibt keine Covers mehr.

Nachdem am neuen Album alles von euch ist, könnt ihr es auch offiziell verkaufen. Warum geht ihr diesen Schritt?
Ansa: Wir wollten eigene Beats machen. Wir haben am Mix-Tape auch eigene Beats. Bis jetzt haben wir sonst einfach eine Nummer genommen, die uns geflashed hat und daraus etwas gemacht. Wir machen das eben nur zum Spaß. Zum Beispiel Ana geht no ist in drei Stunden entstanden und wurde sofort ins Internet gestellt. Die Leute sollen sich den Song runterladen. Und fertig.

Wie geht’s weiter. Wird man in Zukunft auf solche Tracks verzichten müssen?
Zwara
: Es wird weiterhin noch Nummern von uns im Internet zum Downloaden geben. Wir wollen mit dem neuen Album wissen, was geht. Wir wollen nicht reich werden mit der Musik. Darum werden wir das Album zum Selbstkostenpreis weitergeben.

Wollt ihr damit eigentlich in die Charts?
Ansa: Ich hätte kein Problem damit, wenn wir charten. Warum nicht? Die Leute sollen die Musik hören und um das geht’s uns. Was nützt es, wenn man auf österreichischen Radiosendern jede Stunde die selben Lieder hört? Da ist es besser, wenn sie ab und zu österreichische Musik spielen. Das ist eigentlich der Hauptgrund, warum wir jetzt ein selbstproduziertes Album machen.

Gewinnspiel Fan-Fragen

 Die Texte und Slogans der Band sind sehr ehrlich und doch bewusst übertrieben. Zum Teil obszön und in gewissen Ohren sexistisch, allerdings ironisch und verspielt. Wie geht ihr mit der Erwartungshaltung der Öffentlichkeit um, immer wieder solche Texte zu schreiben?
Dreia
: Nachdem wir selbst in dieser Schiene begonnen haben, Texte zu schreiben, werden wir diese nicht verlassen.
Ansa
: Wir haben diese Schiene mit Absicht eingeschlagen. Die einen denken sich ihren Teil und andere sprechen es aus.
Dreia
: Wir werden von unseren Fans bestätigt. Auf Konzerten singen viele unsere Texte mit. Das bestätigt uns!
Ansa
: Wir denken nicht darüber nach, welches Feedback unsere Nummern bekommen. Wir schreiben unsere Texte so, wie es für uns richtig erscheint. Es gibt auch genug Nummern, in denen es nicht ums Ficken und Saufen geht.
Zwara
: Es macht uns einfach Spaß solche Musik zu machen.

Was halten eure Eltern von euren Machenschaften und eurem Status?
Zwara
: Ganz ehrlich, meine Mutter ist stolz auf mich.
Dreia
: Meine Mama auch. Sie will jede Woche die Videos von unsere Live-Auftritten sehen.
Ansa
: Meine Eltern sind genauso stolz auf mich. Ich komme aus einer Musikerfamilie. Ich spiele seit ich fünf Jahre bin Instrumente. Meine Eltern finden unsere Musik gut und verstehen den Spaß dahinter.
Zwara
: Unsere Eltern sind cool drauf und verstehen Spaß, deshalb sind sie stolz auf uns.

Also in erster Linie geht’s euch um den Spaß?
Zwara: In Österreich ist es sehr schwer von der Musik zu leben und darum geht es uns rein um den Spaß.
Dreia
: Wir haben Zeit und Spaß daran, diese Musik zu machen. Wir beschäftigen uns auch mit nichts anderem. Wir gehen wenig fort, sondern machen lieber Musik.
Zwara
: Solange es so bleibt wie es ist, ist es cool. Und wenn es irgendwann einmal vorbei sein sollte, können wir zurückblicken und sagen, das war eine geile Zeit. Es geht uns nicht um Geld, sonder einfach nur darum Spaß zu haben.

Das letzte Wort gehört euch!
Ansa: Freut euch auf die drei Alben, die kommen werden: Ansa-Mixtape, MOZ-Ansa-Tape und natürlich unser Album.
Dreia
: Vamummt 4 life! Schwabs weg!

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