Erwin R. – aufi, umi, obi

Daniel Kubera 14. September 2010 0

Das Jerx-Mitglied Erwin R. brachte Ende Juni sein Soloalbum auf den Markt. enemy.at hatte die Gelegenheit, das Album zu reviewen. Was ihr euch von der – in Mundart gesungenen – Scheibe erwarten könnt, haben wir für euch herausgefunden.

 

 

 

aufi, umi, obi nennt sich das Debutalbum von ERWIN R. Auf seinem Soloprojekt geht es das JERX-Mitglied etwas ruhiger – als von der Band gewohnt – an. Die Platte beschäftigt sich in typischer Singer-Songwriter-Manier mit den verschiedensten Themen – von Nachdenklichem über Lustiges bis hin zu Sozialkritischem. Musikalisch bewegen sich die in Mundart gesungenen Nummern der Platte irgendwo zwischen Akkustik Austropop, Blues und Reggae. Doch kann man tatsächlich von jungem, frischem Austropop reden?

 

Ein Versuch Austropop zu revitalisieren

 

aufi, umi, obi lässt sich auf keinen Fall mit Ambros, Fendrich und Co vergleichen. ERWIN R. hat seine eigene Art. Die Lieder sind musikalisch abwechslungsreich und die Texte interessant. Leider ist die Stimme auf aufi, umi, obi sehr gewöhnungsbedürftig. Es wirkt teilweise, als würde dir Erwin mit zu leiser Stimme etwas erzählen. Man hat das Gefühl, dass er nicht aus voller Brust singt. Auf Dauer wirkt das etwas ermüdend. Darüber hinaus sind gut die Hälfte der Lieder ohne Schlagzeug – was das Album nicht gerade fetziger macht.

 

Alles in allem ist aufi, umi, obi trotzdem ein gelungener Debutoutput. Die Stimme ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, wer aber auf Singer-Songwriter Musik abfährt, sollte sich auf jeden Fall das Album einmal zu Gemüte führen.

 

In aller Kürze

ERWIN R.
aufi, umi, obi
VÖ: 21.06.2010

 

 

 

Wie gefällt euch aufi, umi, obi?

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