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Famp

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Im Zuge ihrer Show im Wiener b72 trafen wir für euch die äußerst sympathischen Indie-Rocker von Famp. Selten haben wir bei einem Interview so viel gelacht. Warum uns die vier Herren so zum Lachen gebracht haben, könnt ihr hier lesen.


Bevor ich mich auf den Weg zu euch gemacht habe, habe ich auf der FAMP Facebook Seite gesehen, dass ihr mittlerweile über 1400 Fans habt. Für all  jene die euch noch nicht kennen, erzählt doch etwas  über euch? Seit wann existiert FAMP und wie seid ihr zu dieser Formation gekommen?

Philipp: Es gibt uns bereits seit August/September 2006. Martin konnte damals schon Gitarre spielen und ich eben auch. Mit Flo waren wir gemeinsam in derselben Klasse und hatten somit auch einen Bassisten. Flo wiederum kannte Andi und so entstanden die ersten Jam Session. Anfangs probten wir ohne Gesang, weil sich jeder geweigert hat zu singen (lacht). Jänner 2007 hatten wir  unseren ersten Auftritt mit (nur) zwei eigenen und einem Coversong. Als Zugabe haben wir damals einfach die Selben zwei Lieder noch einmal gespielt (lacht).
Andi: Aber alle waren von uns begeistert (lacht).

Wieder auf eurer Facebook Seite habe ich gelesen, dass heute (24.11.2010) euer letztes Konzert für dieses Jahr sein wird. Was bedeutet das für eure Fans? Grund zur Besorgnis?
Philipp: Wir wollen Anfang/Mitte nächsten Jahres  unser Debütalbum herausbringen und aus diesem Grund müssen wir uns jetzt mehr darauf konzentrieren. Bis jetzt haben wir nur EPs veröffentlicht mit jeweils drei bis fünf Songs.

Werden auf dem Album auch Lieder von den EPs landen?
Philipp: Ja, schon. Es wird eine Kompilation aus alten und neuen Songs. Ein paar werden wir allerdings ein bisschen verändern beziehungsweise optimieren (lacht).

Bis jetzt habt ihr zwei Musikklips. Dürfen wir demnächst ein neues Video erwarten?
Martin: Ja, es werden schon Pläne für ein neues Video geschmiedet. Wir haben schon ein Konzept und ein Storyboard. Im Frühjahr werden wir es voraussichtlich in die Tat umsetzen.

Wenn ihr die Möglichkeit hättet mit einer anderen Band was zu machen, welche Band wäre das?
Flo: Ich wäre für SUM 41.
Andi: BILDERBUCH, damit wir uns gegenseitig pushen können. (lacht)
Philipp: Ich schwank zwischen RICHARD ASHCROFT und irgendwas Brittpop mäßiges wie OASIS.
Martin: Ich fände es mit WE ARE SCIENTISTS cool.

 

 


Welche „Staatsform“ herrscht innerhalb der Band?

Philipp: Staatsform?! (lacht)
Alle: Demokratie. (lacht)
Philipp: Auf alle Fälle Demokratie. Also sicher kein Monarchenscheiß oder so (ganze Gruppe lacht).  Ich schreib zwar das Grundkonzept der Songs und der Rest entwickelt sich eigentlich von allein. Andi macht einen leiwanden Beat, Martin spielt die zweite Gitarre und Flo macht Bassline und Backing Vocals dazu. Vier Viertel ergeben also ein Ganzes. Das ist unser Leitspruch, horcht sich zwar sehr nach Dawson Creek an, aber naja was soll’s. (lacht)

Was war bisher die größte Herausforderung für die Band?
Philipp: Man muss hier zwischen Live und Songwriting unterscheiden. Natürlich gibt es beim Songwriting hin und wieder Meinungsverschiedenheiten, aber wir finden immer schnell einen Kompromiss.
Andi: Pünktlichkeit ist auch ein Problem bei uns. (lacht)
Philipp: Ja, da hat er Recht! Flo und ich kommen oft zu spät. (lacht)
Andi: Unser Proberaum ist mehr oder weniger bei mir daheim. Ich bin also immer Pünktlich (lacht) und gleich danach Martin.

Werdet ihr schon auf der Straße erkannt?
Andi: Ich bin letztens von zwei Leuten im Club erkannt worden. Das hat mich ganz stolz gemacht, aber das war eher die Ausnahme. (lacht)
Flo: Mich Sprechen ehrlich gesagt viele  Leute an „Hey bist du nicht der von FAMP?!“
Philipp: In Clubs wie b72, Chelsea oder Flex kommt es schon mal öfters vor, dass uns jemand anspricht und sagt „Hey du bist doch einer von FAMP“. Die meisten wissen zwar meinen Namen nicht, aber sie wissen das ich der Typ von FAMP bin (lacht). Zumindest können sie uns zu der richtigen Band zuordnen. (lacht)

Was war die höchste Summe an Trinkgeld das ihr je gegeben habt?
Martin: 5 Euro maximal. (lacht)
Philipp: hmmm (kurze Denkpause)…Einen Euro.
Flo: Naja da fällt mir eine „Arschaktion“ (lacht) von Philipp ein.  Erzähl das bitte!
Philipp: (lacht) Meinst du das im b72? Wir waren damals zu dritt im b72 und Flo war so spendabel und meinte, dass er Martin und mich zum Trinken einladen möchte. Ich dachte mir: Ja super passt. Ich ging an die Bar und habe uns drei GROßE Long Island bestellt. (lacht) Im Endeffekt hat er über 50€ Zahlen müssen. (ganze Gruppe lacht)

Abschließend möchte ich von euch wissen, habt ihr vor Konzertbeginn irgendwelche Rituale?
Andi: Einmal High Five und eine Umarmung und fertig. Aber das ist ein guter Punkt, da sollten wir uns noch was überlegen. (lacht)

Ich bedanke mich für das Interview und schalte mal mein Aufnahmegerät aus.
Andi: Wir danken auch!
Martin, Flo: Danke!
Philipp: Ja, jetzt können wir ehrlich sein. (alle lachen)

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