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Lunaffair

Lunaffair

Mit ihrem Song Fever wurden sie bereits auf GoTV gespielt. Wir interviewten die Jungs von Lunaffair, dessen Demo zu einem Album wurde. Im Gespräch mit enemy.at verraten die vier Herren ihr Erfolgsgeheimnis. Reinlesen lohnt sich auf jeden Fall!


Ihr habt euer Album Lunaffair zuerst als Demo geplant. Weil das das Ergebnis „zu gut“ geworden ist habt ihr sie dann als Album auf den Markt gebracht. Warum wart ihr von eurem Werk so überrascht? Ihr habt es doch geschrieben, also wusstet ihr wie gut es ist?
Klar wussten wir, dass die Songs gut waren. Es ist aber immer ein Unterschied, ob man Songs schreibt und die dann live performt, oder diese in einem Studio aufnimmt, wo der Sound dann eine zentrale Rolle spielt. Nicht selten kommt es vor, dass man sich die Studio-Aufnahmen anhört und dann überrascht ist, dass die Songs eigentlich gar nicht so toll klingen. In unserem Fall hat es einfach gepasst und als uns dann ein deutsches Label auch noch die Veröffentlichung anbot, gingen die Dinge ihren Lauf.

Ihr spielt nun seit 2 Jahren zusammen. Euer Video läuft auf GoTV, eure Lieder werden auf FM4 gespielt und zwei eurer Songs kommen in Filmen vor. Wie erklärt ihr diesen Erfolg? Was ist der Unterschied zwischen euch und anderen Bands?
Wir hatten schon alle langjährige Erfahrungen in anderen Bands. Wenn man weiß, wie der Hase läuft und man gewisse Ziele verfolgt, kann man sicher auch einiges beschleunigen. Voraussetzung  ist natürlich, dass die Musik auch eine gewisse Qualität hat. Außerdem ergaben sich regelmäßig Gelegenheiten, die wir nutzten und so führte eines zum anderen.

Auf was muss man als junge Band am meisten aufpassen? Was sind die wichtigsten Entscheidungen auf dem Weg zum Erfolg?
Konsequenz und Disziplin – so unangenehm diese Wörter auch klingen – sind jedenfalls wichtig. Aber wenn man etwas mit Leidenschaft macht,  ist man auch bereit Opfer zu bringen. Außerdem darf man nach Rückschlägen nicht gleich das Handtuch werfen. Man darf auch nicht außer acht lassen, dass es weltweit unzählige Bands gibt und es schwer ist, sich aus dieser Masse hervorzuheben. Das braucht Kontinuität und Zeit.

 

 


Was steht nach diesen Erfolgen als nächstes auf dem Plan?

Anfang Dezember veröffentlichen wir die Single zu unserem Song Fever mit einigen fetten Remix-Versionen. Für nächstes Jahr planen wir natürlich auch auf  Festivals in ganz Europa vertreten zu sein und natürlich arbeiten wir bereits an Material für ein Nachfolge-Album.

Wie seit ihr auf euren doch recht eigenwilligen Stil gekommen? Welche Bands beeinflussen euch?
Wir haben alle ein sehr breites Musikverständnis und hören daher auch unterschiedlichste Stile. Das, zusammen mit dem Faktum, dass wir uns eben an keiner bestimmten Band orientieren, macht vielleicht unseren eigenwilligen Stil aus.

Gibt es eine Message, die ihr an eure Fans weitergeben wollt?
Danke für den bisher treuen Support! Bleibt am Ball, dann könnt ihr schon bald unser neues Material live erleben!

Wie beurteilt ihr den österreichischen Musikmarkt? Wie seht ihr eure Chancen, auf diesem Markt erfolgreich zu sein?
Müssen wir darauf eine ehrliche Antwort geben ? Heutzutage stehen dutzende Casting-Shows im Mittelpunkt, die Menschen zu Marionetten des Pop-Business machen. Man läßt sie eine Single veröffentlichen und dann werden sie eiskalt abserviert. Die Alternative Rock-Szene in Österreich ist leider viel zu klein, einzig im  Electronic- bzw. Indie-Bereich sieht es da schon etwas besser aus. Die Chancen für  uns sehen wir am österreichischen Markt als sehr begrenzt an, deshalb orientieren wir uns auch derzeit verstärkt ins Ausland, wo wir auch auf Festivals und bei Interviews schon sehr gutes Feedback bekommen haben.

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Wie schreibt ihr eure Lieder? Wird bei euch einfach drauflos gejammt oder entsteht zuerst der Text, auf den ihr später die Musik schreibt?
Oft kommt einer von uns mit einer Motiv-Idee in den Proberaum oder es entstehen welche im spontanen Jam. Das funktioniert sehr gut bei uns, ein Rad passt da aufs andere. Wir haben eher das Problem, dass wir die vielen Ideen reduzieren müssen, um Songs fertig machen zu können. So entstehen meistens zuerst die Instrumentalteile und erst danach kommt der Text hinzu. Außerdem ist es uns wichtig, dass bei den Nummern jeder zu 100% hinter jedem einzelnen Part steht. Ich glaube, dass wir da auch sehr kritisch zueinander sind, was wiederum wichtig ist, um sich weiterentwickeln zu können.

Was müsstet ihr erreichen, damit ihr absolut zufrieden seid und sagen könnt: Perfekt, genau das wollten wir.
Mehrere Alben und Welt-Tourneen werden dafür schon nötig sein.

 

Wie gefällt euch Lunaffair?

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