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Madsen – Labyrinth

Madsen – Labyrinth

Madsen sind ruhig geworden. Am Alter kann es nicht liegen – das letzte Album ist erst zwei Jahre alt. enemy.at über die erwachsene Scheibe mit verlorenen Herzen, Berlin und was Liebe (wieder einmal) ist – und was das Album „Labyrinth“ so kann!

 

 

 

„Labyrinth“ beginnt mit der gleichnamigen Single, einem „Bohemian Rhapsody“-Abklatsch. Beabsichtigt oder nicht – die 16-jährigen Mädels aus der ersten Reihe kennen Freddie Mercury ja sowieso nicht mehr.

Auch sonst klingen MADSEN fremd. Neue Gitarrenklänge und die Ruhe (vor dem Sturm) lösen grantige, harte Riffs ab. Thematisch treibt „Labyrinth“ aber mit seinen Vorgängeralben im Strom mit: glückliche Liebe, unerfüllte Liebe, ein bisschen Trauriges, ein bisschen Aufmunterndes. Da ist für den glücklichen Studenten aus München etwas dabei, ebenso wie die junge Maturantin, die gerade verlassen wurde.

MADSEN haben in ihrem Song-Körbchen für Jedermann etwas mit – die 4-Hauben-Schmankerl haben sie jedoch wohl für sich selbst aufgehoben. Denn viel bleibt nicht im Ohr hängen.

Wer hineinhören will, beginnt mit „Mein Herz bleibt hier“, etwas ganz neues für Madsen-kennende Ohren. Zwischen all den Songs über’s Erwachsenwerden und Neuanfang (nicht zuletzt im Bonus Track „Leben“), setzen MADSEN mit „Berlin, was willst du von mir?“ ein Zeichen für die Fans – und ein Zeichen für mich. MADSEN sind erwachsen geworden.

 

In aller Kürze

MADSEN
Labyrinth
VÖ: 23.4.2010

 

 

 

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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