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Moneybrother – WUK

Moneybrother – WUK

Mit viel Charme und Ausstrahlung wickelte der Schwede Anders Olof Wendin, bekannt als Moneybrother, am 16. Juni 2010 wieder einmal seine (nicht nur weiblichen Fans) um den Finger – und das auch trotz WM-Wahn im Wiener WUK.

 

 

 

16. Juni 2010. Um 22:20 parken wir das Auto und schlängeln uns durch den Eingangsbereich im WUK. Viele Menschen stehen herum, gestikulieren und diskutieren über das eben erst beendete Fußballmatch. Becher liegen herum und Moderatoren blicken uns von riesigen Leinwänden entgegen. Und wo soll das Konzert stattfinden?

Aber nach kurzer Zeit war es doch soweit, der Saal füllte sich und um kurz vor elf Uhr betrat Moneybrother alias Anders Olof Wendin, alleine mit einem Glas Whiskey, die Bühne.

Er spielte und erzählte und spielte.

Seine Lieder waren so abwechslungsreich und vielfältig wie die Falten auf seiner Stirn. Dieser Mann hat eine Ausstrahlung, dass man nur schwer seine Augen von ihm abwenden kann und schon gar nicht das Gehör. Von seiner Nervosität, da er auf einer neuen Gitarre spielte und, wie er bemerkte, vor Solo-Auftritten immer nervös ist, merkte man nichts.

Das Publikum, vorwiegend Erwachsene, war angenehm und höflich, was man nach einem Wochenende Nova Rock erst richtig zu schätzen weiß. Die einzige nervige Angewohnheit von manchen Besuchern war, permanent zu plappern. Doch irgendwann schienen auch diese wenigen dem Charme von Moneybrother erlegen zu sein.

Nach seinen letzten Zugaben und begeistertem Applaus, verließ er im Dunkeln die Bühne und wir fuhren am mittlerweile schon 17. Juni heimwärts. Es war ein guter Abend oder besser gesagt eine gute Nacht, mit guten Menschen. Aus Erzählungen geschildert, wie es ist, die ganze Band live zu erleben, freue ich mich auf den Tag, an dem sie wieder einmal Wien besuchen.

 

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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