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Neaera – Forging The Eclipse

Neaera – Forging The Eclipse

Neben Heaven Shall Burn und Caliban sind Neaera definitiv die bekanntesten Vertreter der deutschen Metalcoreszene. Am Montag erscheint ihr neues Album Forging The Eclipse. Enemy.at hat die Platte vorab für euch durch den Player laufen lassen.

 

Mit Nummern wie Let The Tempest Come oder Walls Instead of Bridges haben sich NEAERA schon in den Kopf jedes halbwegs versierten Metaljüngers gegröhlt.
Die Liveshows sind nicht nur wegen der wahnsinns Performance sehenswert. Die Band und vor allem der Sänger sind so dermaßen sympathisch, wie man es selten erlebt. Welcher Frontman entschuldigt sich schon bei einem Fotografen, wenn er dessen Kamera berührt?!

Das neue Album Forging The Eclipse ist gestern in Deutschland erschienen und ab Montag steht es in den hiesigen Plattenläden.

Nach einem genau einminütigen Intro, das aus Störsignalen und Klaviermelodien besteht, wird man von einem krank langem Growl von Sänger Benny Hilleke und genialem Powerriffing im Refrain bei Heaven’s Descent begrüßt.

In Defiance schließt nahtlos an die vorige Nummer an und irgendwie kommt das Gefühl auf, schon viel zu lang in keinem Moshpit mehr gewesen zu sein. Etwas melodiöser und gefühlvoller, aber nicht weniger heftig, wird’s in Eight Thousand Sorrows Deep. Nach Arise Black Vengeance folgen Rubikon und Sirens of Black, die für mich persönlich Hitcharakter haben.

Certitude ist ein fast dreiminütiges Instrumentalstück ohne Schlagzeug und wäre als Intro zwar passend, aber als Interlude defintiv zu lang und langweilt eher.
Anschließend geht es Gott (oder wem auch immer) sei Dank in gewohnter Manier weiter. Die nächsten drei Songs Exaltation, Tyranny of Want und The Prophecy strotzen wieder von Doublekicks und fetten Riffs. Mit And To Posterity A Plague klingt die Scheibe etwas langsamer ab und im Refrain darf dann live ordentlich mitgegröhlt werden.

Im Gesamten kann man sagen, dass NEAERA wieder ein Stück brutaler geworden sind und nicht an Qualität verloren haben. Die Riffs fetzen, das Schlagzeug prügelt einem den Verstand aus dem Schädel und die unverwechselbaren Screams sind… Naja, unverwechselbar genial.
Am Sound gibt’s ebenfalls nichts zu meckern. Also, ab zum Plattenhändler eures Vertrauens und die Kohle lieber in dieses Stück Musik investieren als sie zu versaufen.

Wer bei dem Album nicht Bock auf ’nen fetten Moshpit bekommt, dem können selbst wir nicht mehr helfen. Für all jene, die’s kaum mehr erwarten können: NEAERA live am 12.12.10 in der Wiener Arena.

 

In aller Kürze:

NEAERA
Forging The Eclipse
VÖ: 22.10.2010

 

 

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