Oktober 10 – Lydia’s Gemstone

Daniel Kubera 30. September 2010 0

“Musik, die dir durch Mark und Bein fährt, die in deinem Herzen passiert, handgemachte Musik mit Wiedererkennungswert und Eigenständigkeit” – So beschreiben sich Lydia’s Gemstone. Wir haben mit Sänger Markus ein Tracklist-Interview geführt.


The Lunar Threnody – Was bewegt euch eigentlich dazu, so melancholische Musik zu schreiben?

Markus: Ja, das ist für viele Menschen wahrscheinlich nicht ganz so leicht nachvollziehbar. Ich nenne es immer “die russische Seele der Musik”. Wenn du diese in dir trägst kannst du gar nicht anders. Musik braucht meist Melancholie & Tiefe um auf mich interessant zu wirken.

PanDEMONium – Jeder von uns hat mit inneren Dämonen zu kämpfen. Mit welchen muss sich LYDIA’S GEMSTONE auseinandersetzen?
Markus: Der Text des Songs stellt in sehr metaphorischer Art und Weise den Kampf mit einem inneren Dämon dar. Lyrisch betrachtet vielleicht eher im Sinne von Exorzismus. Allerdings frei interpretierbar, so kann es jeder mit seinem eigenen Dämon assozieren.

Karmagaddon – Anscheinend liebt ihr Wortspiele. Was ist abgesehen davon noch charakteristisch für euch?
Markus: Ja, ich liebe diese Wortspiele. Einem Wort gleich mehrere Bedeutungen aus der jeweiligen Perspektive zu schenken ist eine meiner großen Vorlieben in Sachen Lyrik. Charakteristisch ist die Musik an sich, die vielen in sich schmelzenden Einflüsse, die Texte, der Gesang…eigentlich sollte diese Antwort unsere Musik geben. Sie hat mehr Einfluss und Ausdrucksstärke als Sprache im Sinne von Wörtern.

The Gemstone Anthem – Jeder Künstler möchte irgendwann mit Musik reich werden. Wie sieht das bei euch aus, was sind eure Ziele mit LYDIA’S GEMSTONE?
Markus: Ja eben reich damit zu werden. Wir setzen alles auf Schwarz *schmunzelt*


Noir – Welche Beziehung habt ihr zum Tod?
Markus: Wahrscheinlich dieselbe wie viele andere auch. Du weißt das er dich irgendwann einholt, dass das physische Leben mit Sicherheit stirbt, und denkst darüber nach ob es in irgendeiner Art und Weise ein Danach geben könnte. Etwas das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

Supersonic (Apaerophobia) – Habt ihr Angst, dass es mit eurer Kariere mal zu Ende geht?
Markus: Ein Ende bzw. ein Verlust oder eine Trennung ist immer etwas schwieriges. Man sollte aber stets bedenken, dass dies auch einen Neubeginn bedeutet. Ein Ende unserer Karriere ist mit Sicherheit nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, jetzt gehts erst richtig los. Ich bin mir mittlerweile aber nicht mehr ganz sicher ob die Unendlichkeit oder die Endlichkeit mehr Angst macht *schmunzelt*

Interitus – Bei so einer philosophischen Band darf man doch fragen, ob ihr an einen Untergang der Menschheit à la Armageddon glaubt?
Markus: Als Tag des jüngsten Gericht im Sinne der biblischen Darstellung nicht. In Anbetracht der momentanen Entwicklung unserer Erde sehe ich aber nichts gutes.

Black Oak Wood – Die Eiche steht ja für Kraft und Beständigkeit. Was sind eure Stärken als Band?
Markus:  Unsere Stärken als Band sind mit Sicherheit Eigenständigkeit, Wiedererkennungswert und Qualität. Was bleibt zu sagen? “Die neue Melancholie beginnt…”


Herlichen Dank für das Interview
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Vielen lieben Dank für die interessanten Fragen und das Interview!


The New Melancholy wird sich das Album der Jungs nennen. “Das Album klingt reifer, härter, ausgeklügelter, viel besser auf den Punkt gebracht und ist auch in der Prdouktion um Längen besser”, meint Markus dazu. Wir sind gespannt! Voraussichtlich wird das Album noch im Winter diesen Jahres auf den Markt kommen. Die ersten Eindrücke davon gibt es auf www.myspace.com/lydiasgemstone zu hören.

 

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