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Stupe-It

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Am 20. Oktober spielten die Jungs von Stupe-It im U4 als Support für The Fast Forwards. Wir waren dort und haben ein Interview mit den Schöpfern von Shadowboy geführt. Wer dieser geheimnisvolle Typ ist und mehr, erfährt ihr hier!

 

Hallo! Wie geht es euch?
Sebastian: Eh gut! Wir hatten einen Wahnsinns Auftritt.
Rupert: Spitzenmäßig geil! Cooles Konzert!
Markus: Endorphingeladen!

 

 

STUPE-It gibt’s ja schon länger, erzählt mal was von euch! Wie habt ihr es so weit geschafft? Wie seid ihr zu einem Vertrag bei crater 8records gekommen?
Sebastian: Wir haben in unserer alten Heimatstadt (Anmerkung: Steyr) angefangen, Songs zu schreiben und nachdem wir alle nach Wien gekommen sind, ist die Idee geboren, ein Album aufzunehmen.
Rupert: Wir haben 2007 bei einem Bandcontest mitgemacht und unser jetziger Manager Reinhard Schwarzinger war in der Jury. Er hat uns für gut befunden und uns nicht mehr losgelassen. Er hat uns ständig Mails und SMS geschickt, bis wir uns gedacht haben „Wir arbeiten mit ihm zusammen!“. Seitdem können wir nichts mehr ohne ihn machen (lach). Über ihn sind wir auch zum Label gekommen.

 

Euer Debütalbum ist am 1. Oktober erschienen. Wie läuft es bis jetzt? Wie sehen eure weiteren Pläne aus?
Sebastian: Jetzt steht eine Tour mit den Jungs von DEDICATED TO an. Labelkollegen und zugleich auch gute Freunde. Gemeinsam sind wir in Burgenland, Wien, Oberösterreich und Salzburg unterwegs. Das wird sicher cool! Auf das freuen wir uns schon.

 

Wie läuft das Songwriting ab, wer hat was übernommen und wie viel Zeit habt ihr in die Aufnahmen investiert?
Sebastian: Wir haben die Songs in einem Schub geschrieben und anschließend an den Texten und an der Story gefeilt, eben wie in einem Musical, sodass man eine Story erzählen kann. Wir haben die Texte durchdacht und so war es dann ein Arbeitsprozess mit irrsinnig coolen Leuten, eben auch Sprecher vom ORF, Radiosprechern und anderen Sängern.
Rupert: … und hübschen Schauspielern wie Barbara Kaudelka (lach).

 

 

Wie würdet ihr eure Musikrichtung bezeichnen?
Rupert: So eine Kategorisierung ist immer schwierig. Man wird immer danach gefragt und man muss immer was sagen, weil sich die Leute sonst nichts vorstellen können. Wir haben uns dann mal entschieden, dass wir „Horror Pop Punk“ machen.

 

Wer ist dieser Shadowboy? Habt ihr ihm bewusst keinen realen Namen gegeben?
Sebastian: Shadowboy ist leicht autobiographisch geschrieben und daher sind auch eigene Gefühle eingebaut. Shadowboy ist eine Person, die einfach den eigenen Namen im Album nie nennt. Der Zuhörer erfährt nie, wer er ist. Er ist einfach eine Person, die kurze Tagebucheinträge schreibt. Eigentlich ist Shadowboy ein Alter Ego, so wie Superman und Clark Kent. Mit seinem eigenen ernannten Alter Ego versucht er, die Leute auf der Straße zu bekehren, zumindest erzählt er ihnen seine Weltansichten und seine Gedanken.

 

Das Cover eures Albums erinnert an MY CHEMICAL ROMANCE „The Black Parade“, das Albumkonzept an GREEN DAYS „American Idiot“ und „21st Century Breakdown“ und auch BLINK182-Einflüsse sind zu hören. Trotz dieser Parallelen, was ist das besondere an STUPE-IT?
Rupert: (lach) Im Endeffekt hast du die Frage schon selbst beantwortet. Es ist genau diese Mischung aus allem. Es ist sicherlich schwer…
Sebastian: Ich finde das irrsinnig cool, wenn man mit guten Bands verglichen wird…
Rupert: Nein sicher, aber viele Leute assoziieren das als negativ. Natürlich ist schon mal alles da gewesen, aber es ist trotzdem unsere eigene Sache, unser eigenes Konzept und unsere eigene Geschichte.

 

Welche Tipps würdet ihr Nachwuchsband empfehlen um zumindest in Österreich bekannt zu werden?
Markus: Einen guten Proberaum! Das ist wie mit Parkplätzen. Es gibt viele, aber die sind so klein, dass man eigentlich gar nicht hinein will. Man soll den Eltern beweisen, dass man Talent hat. Dann werden einen die Leute auch unterstützen.
Rupert: Die Bands sollten sich auch Gedanken über die österreichsche Musikszene machen und sie fördern und unterstützen. Wenn sie das nicht tun, dann zerstören sie sich im Endeffekt selber und bieten keine Basis für Nachwuchsband an.
Sebastian: Wichtig ist auch das Durchhaltevermögen. Nie aufgeben!

 

Murphy’s Gesetz besagt: „Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen“. Was war euer schlimmster Moment während eines Konzertes?
Rupert: Wir haben im U4 gespielt. Ich wollte mit dem Auto aus einem Parkplatz fahren, hab‘ dabei aber ein anderes Auto angefahren. (Anm: Das war kurz bevor wir STUPE-IT interviewt haben 😉
Markus: Bei mir ist es klassisch, dass die Saiten bereits beim ersten Lied reißen oder ich schneide meine Finger auf und danach ist die ganze Gitarre voll mit Blut. Oder ich spring‘ auf der Bühne und flieg‘ auf die Nase. Es ist immer das gleiche mit mir! (alle lachen)

 

Wie schon das Albumcover erahnen lässt, seid ihr an Comics interessiert. Mit welchem Superhelden könnt ihr euch am meisten identifizieren?
Rupert: Richtig, wir lesen alle Comics. Unser größter Comicfreak ist Bastl (lach). Und ich identifiziere mich mit Hulk.
Markus: Ich bin schon ewig im Anime und Manga Genre und finde mich daher in Green Green wieder. Ein Typ, der eigentlich alles gut meint und dem Leser zeigt, wenn man immer hartnäckig bleibt und seine Ziele verfolgt, kann man alles erreichen. Und: Freundlichkeit ist der beste Weg zum Erfolg.
Sebastian: Spiderman ist mein Lieblingshero! Exkludiert sind die Spiderman Filme!

 

Wollt ihr zum Schluss noch etwas Loswerden?
Sebastian: Ein großes Dankeschön an Andreas Paar, der für uns die Comics gezeichnet hat!
Markus, Rupert: This is your Story!

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