Home   /   Live Reviews  /   Underoath – Arena Wien

Underoath – Arena Wien

Underoath – Arena Wien

14. April, Arena Wien: Die Geschichte vom Metalcore und den textsicheren Fans im Circle Pit. Wenn UNDEROATH einmal nach Wien kommen, sollte man das auf keinen Fall verpassen. Mit dabei waren ARCHITECTS und Konsorten.

PANDORA’S DAWN – eine österreichische Band, die sich mit ihrem Programm sehen lassen kann. Metal/Hardcore aus der Steiermark mit einer bombastischen Stimme und gut ausgefeilten Songs.
http://www.myspace.com/pandorasdawn

Sam Carter von ARCHITECTS

Leider ohne Zugabe blieben die Engländer ARCHITECTS , die dem Publikum ordentlich einheizten und es damit dem Headliner des Abends schwer machten, dem noch eines draufzugeben. Performancemäßig kann dieser Band kaum eine andere so schnell etwas nachmachen und so sahen es wohl auch die textsicheren Fans, die jede Zeile intus hatten und mit dem stimmgewaltigen Sam Carter mitgröhlten – und das auch im Circle Pit zwischen Bechern voller Bier, verschwitzen nackten Männeroberkörper und so einige geballten Fäusten.
„So, so far from home – I need your voice to hold my head together“
Christopher Dudley und Spencer Chamberlain von UNDEROATH

UNDEROATH, die umstrittene Christian Metalcore Band aus Florida, feierten als Headliner nach einem Jahr ihr Wiedersehen mit ihren österreichischen Fans. Neben Songs wie „Desperate times, Desperate Measures“ oder „It’s dangerous business walking out your front door“, die schon zum Underoath-Inventar gehören, bekam die Menge auch Songs zu hören, die auf der Platte eher unscheinbar, aber scheinbar einfach zum live spielen geschrieben wurden. Bestes Beispiel, „Emergency Broadcast: The End is near“.
Neben den religiös angehauchten Songtexten („Good god, if your song leaves our lips – if your work leaves our hands.“) wurde der christliche Hintergrund der Band auch in Ansagen augenscheinlich: „We do believe in Jesus Christ. But we don’t expect you to.“
Entgegen der vom Publikum her etwas stilleren Show am Vortag in Graz, konnten UNDEROATH der schrei-, und bewegungsfreudigen Mannschaft mit „Writing on the walls“ als gebührenden Abschluss noch einheizen und setzen damit ihrer eigenen Show noch etwas drauf.
Home   /   Live Reviews  /   Underoath – Arena Wien
Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
Related Article