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Alvin Zealot – Tears Of St. Lawrence

Alvin Zealot – Tears Of St. Lawrence

Die Schweiz kennt man für ihre Neutralität und Schokolade. Musikalisch leider nur für DJ Bobo. Dabei hat das Nachbarland so viel mehr zu bieten. Wie Alvin Zealot, deren Debüt wir hier vorstellen.

„Tears Of St. Lawrence“ haben die vier Jungs aus dem Schweizer Kanton Luzern ihr Werk genannt. Insgesamt wurde rund zwei Jahre an der Indierock-Platte gefeilt. Das Ergebnis: Songs, die einen nicht direkt auf die Tanzfläche ziehen, aber in gute Stimmung versetzen. Die einen mitreißen, aber dabei nie aufdringlich sind. Gesungen von einer Stimme, die ebenso angenehm wie passend ist.

Ein Wenig The Kooks, eine Spur Arctic Monkeys, eine Prise Franz Ferdinand. Alvin Zealot hören sich auf ihrem ersten Longplayer an, wie all die großen Indiebands zusammen. Mal mehr und mal weniger. Dabei klingen sie aber nie nur wie eine billige Kopie. Mit jugendlicher Leichtigkeit haben die vier Jungspunde es geschafft, ihre eigene Note ins Genre zu bringen und ihren Platz im Indierockwald gefunden!

Sie klingen oft verträumt, manchmal mystisch und ab und zu hat beim Hören das Gefühl, man wäre auf einem unheimlich guten Trip!
Auf dem Album gibt das Quartett uns auch öfter die Gelegenheit, uns ganz ohne Gesang von der Musik leiten zu lassen. Und stößt uns ganz ungeniert mit dem ein oder anderen plötzlichen Tempowechsel oder gewollt holprigen Übergang vor den Kopf.

Alvin Zealot erfinden auf „Tears Of St. Lawrence“ den Indierock nicht neu. Das wollen sie auch nicht. Aber sie bringen viel frischen Wind ins Genre. Und lassen dabei eins ganz klar erkennen: dass man sich bei so viel Potenzial auf den nächsten Longplayer bereits jetzt freuen darf. Und den danach. Und den danach. Und auf alles, was die Band sonst in Zukunft anstellen wird.

In aller Kürze:

ALVIN ZEALOT
„Tears Of St. Lawrence“
VÖ: bereits erschienen

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