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Big and Loaded im Interview

Big and Loaded im Interview

Nachdem uns das aktuelle Album der Jungs so gut gefallen hat, haben wir auch gleich ein bisschen mit Big and Loaded geplaudert. Es ging um langweilige Wochentage, quasi nicht verschwendbare Wochenenden und jede Menge Spaß an Parties.

Glückwunsch zum aktuellen Album „Another Wasted Weekend“. Erzählt uns doch ein bisschen was darüber: Ideen, Intentionen…
Danke vielmals! Wir haben uns schon damals bei der Bandgründung darauf geeinigt, nur Musik zu machen, die uns Spaß macht. Es ging nicht darum das Rad neu zu erfinden, sondern einfach das zu machen, worauf wir einfach Lust hatten.
Der Album-Titel sollte das in gewisser Weise auch wiederspiegeln. Wir wollten einfach, dass die Platte zu uns fünf Typen passt und nicht irgendetwas Gekünsteltes, Unechtes wird. Sie sollte halt einfach zu uns passen – wer uns kennt, weiß wovon wir hier sprechen. Und sie soll uns fünf Dudes in einigen, vielen Jahren dann an die geile Zeit erinnern, die wir zusammen als Band verbracht haben.
Der Titel selber ist eigentlich sehr spontan entstanden, hat aber auch eine lustige Geschichte! Wir waren mal wieder am Wochenende unterwegs und wollten am nächsten Tag proben gehen. Leider hat es nur ein Teil von uns am nächsten Tag trotz Hangover auch wirklich bis in den Proberaum geschafft und wir haben uns dann wieder einmal über das verschwendete Wochenende geärgert. Da kam uns die Idee unser Album „Another Wasted Weekend“ zu taufen. Einerseits, weil wir kostbare Probezeit verschwendet haben, (wir können arbeits-/studiumsbedingt nur an den Wochenenden proben) und andererseits weil die vielen, gemeinsam durchgefeierten Nächte keiner von uns missen will.

Was findet Ihr beim Recording Prozess am schwierigsten? Ein passendes Studio finden, Geld auftreiben, Songauswahl… ?
Wir denken der größte Aufwand ist definitiv die zeitliche Organisation und die der nötigen finanziellen Mittel. Wir haben mehrere Studios verglichen und sind dann schließlich auf das von einem Bekannten von uns gestoßen – Daily Hero Recordings in Berlin, Kreuzberg. (das Studio vom Flo, dem 5Bugs Gitarristen) Aber das Allerwichtigste ist definitiv die Vorbereitungsphase aufs Studio. Man sollte sich genug Zeit für die Preproduction nehmen und nochmal ordentlich herum experimentieren mit den Arrangements.

Das Promofoto vom Album zeigt euch umringt von hübschen Mädeln und viel Alkohol. Ist das ein Traumziel von euch als Musikern oder eher ein altes Klischee, mit dem ihr bewusst spielt?
Sowohl als auch! Wer macht denn schon nicht gerne mit seinen Freunden, einer Hand voll hübscher Mädchen und viel Alkohol Party?

Und apropos Fotos, im Booklet sehen wir euch in ungewöhnlichen Posen: Gitarrist mit Blockflöte oder an der Ballettstange, Drummer mit Pferd. Was steckt denn da dahinter?
Wie bereits erwähnt lautet der Titel unseres Albums „Another Wasted Weekend“. Die fünf Fotos sollten jeweils einen von uns Fünf bei einer möglichst spießigen Tätigkeit zeigen.(an dieser Stelle Sorry an alle Golfer, Flötenspieler, Nerds, Pferdeliebhaber und Ballerinas, haha!) Jedes Foto repräsentiert einen Wochentag von Montag bis Freitag. Die Party-Doppelseite symbolisiert dann das langersehnte Wochenende, „Another Wasted Weekend“, an dem man dem grauen Alltagstrott entflieht und die Sau rauslässt.

Nochmal kurz zum Albumtitel: Wie muss für euch eigentlich ein Wochenende ablaufen, damit ihr am Montag denkt „Das war jetzt völlig für die Katz´“.
Ach da muss schon einiges schiefgehen, wir sind gut im improvisieren!

Jetzt zu einem anderen Thema: Was sagt ihr, kann eine Band heute noch bekannt werden, ohne im Social Web aktiv vertreten zu sein?
Das können wir uns nur schwer vorstellen, da heutzutage so gut wie jeder im Social Web unterwegs ist. Es ist eine gute (und vermutlich auch die beste) Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen, seine Musik unter die Leute zu bringen und Kontakte zu knüpfen! Selbst wenn eine Band auch so relativ bekannt wird, es wird immer Leute geben, die sie zum ersten Mal hören. Und was tut man im Internet-Zeitalter, wenn man etwas nicht kennt? Richtig, man sieht nach auf Google oder Facebook!

Wie schaut denn Eure Strategie im Web 2.0 aus?
So viele Leute wie möglich zu erreichen und die Fans regelmäßig mit neuen Infos zu versorgen, dass heißt Promo, Promo und nochmals Promo! Man muss halt immer präsent sein! Bisher hat sich diese Strategie auch ganz gut bewährt.

Bei Bewerbungsgesprächen gibt es immer die bekannte Frage: Nenn´ uns drei Stärken und drei Schwächen. Wie würde Big and Loaded diese Frage beantworten, wenn ihr Euch zum Beispiel um einen Auftritt „bewerbt“?
Schwächen: Überpünktlichkeit, Perfektionismus, … nein Scherz!
Wir versuchen immer unser Bestes zu geben und das Publikum mit der Freude anzustecken, mit der wir unsere Songs spielen. Das gelingt meistens auch ganz gut! Aber am Besten ihr überzeugt euch davon selber, zB. am 8. November in Obdach, wo wir Support für 3 Feet Smaller auf ihrer „Feels like Home“-Tour spielen!

Im Internet haben wir über eine Verbindung mit dem kalifornischen Clothing Label Glory Bound Ink gelesen. Worum geht es da genau, wie kam es dazu?
Ja das war ´ne coole Sache! Glory Bound Ink wollten den Europavertrieb auf- und ausbauen und das Ganze mit Sponsorships von Bands pushen, um hier einen höheren Bekanntheitsgrad zu erreichen. Wir haben uns darüber natürlich sehr gefreut mit Shirts supported zu werden und sogar ein eigenes Promo-Shooting dafür gemacht. Leider lief bei denen dann anscheinend etwas schief und der gesamte Österreichvertrieb mitsamt allen Endorsements wurde ein Jahr später wieder eingestellt.
Aber vielleicht ergibt sich ja schon bald wieder mal was, wer weiß…

Wie sehen Eure Pläne für die kommenden Wochen und Monate aus? Worauf dürfen wir uns bei Big and Loaded freuen?
Naja da wäre mal an ganz erster Stelle neue Songs schreiben und vor allem der Release unseres neuen Musikvideos, dass wir zusammen mit den Acoda Studios gemacht haben! Alles weiter steht noch in den Sternen und kann dann auf unseren Fansites (zB. www.facebook.com/bigandloaded) nachgelesen werden! 😉

Danke Leute, das war´s auch schon. Die letzten Worte gehören euch:
Wir sagen Danke fürs Interview und das Interesse an unserer Musik! Ebenso möchten wir uns bei unseren Familien, Freunden, Supportern und Fans bedanken!

Lasst es krachen, wir tun’s bestimmt! 😉

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