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Black Stone Cherry im Interview

Black Stone Cherry im Interview

Beim letzten Auftritt von Black Stone Cherry im Wiener Gasometer haben wir Gitarrist Ben Wells zum Interview getroffen. Über Familienbande, den bitter-süßen Lebensstil von Musikern und die schönste Zeit des Jahres lest ihr hier.

Endlich gibt es wieder ein Konzert von euch in Wien. Das letzte Mal ist ja schon einige Zeit her, 2008 glaube ich. Warum habt ihr bloß so lange gewartet?
Oh, das liegt nicht an uns. Im Juni waren wir ja zumindest am Nova Rock. Und heute Abend ist das zweite Mal, dass wir eine richtige Show in Wien spielen. Die Fans hier sind super. Wenn wir die Shows buchen könnten, wären wir schon viel öfter hier gewesen. (lacht)

Im September habt ihr euer neues Livevideo zu „Blame It On The Boom Boom“ herausgebracht. Es ist auf einem Festival gefilmt und ganz zu Anfang kann man tausende von Fans hören, die „Black Stone Cherry, Black Stone Cherry!“ schreien. Weil ich es mir gar nicht vorstellen kann: Wie fühlt sich das an?
Es ist fantastisch. Videos schauen ist ja die eine Sache, aber wenn du live dabei bist, genau in dem Moment, ist es unglaublich. Zwei Stunden später sitzt du dann da und denkst: „Wow, wie ist denn das jetzt gegangen, ist das wirklich passiert?“ Es ist überwältigend.

Eure Band wurde 2001 gegründet, das heißt, heuer ist euer Zehn-Jahres-Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch erst Mal. Seit ihr stolz auf das, was ihr bisher erreicht habt?
Absolut. Wir hatten sehr sehr viel Glück, dass wir so viele Shows gespielt haben, so viele Leute getroffen haben. Wir sind sehr glücklich und stolz auf das, was wir erreicht haben.

Und ihr plant weitere zehn Jahre auf der Bühne?!
Ja, ich hoffe es zumindest.

Meine absoluten Lieblingszeilen all eurer Lieder sind von „Peace Is Free“ „And if you feel the urge to raise your hand, you can start a revolution or start a band“. Ist das eine Art Kurzfassung eurer Bandgründung?
Ja, irgendwie schon vielleicht. Aber wir haben es vor allem geliebt, miteinander Musik zu machen. Und wir wollten es nicht nur als Hobby tun, sondern Vollzeit. Wir waren in der Schule zusammen, haben geübt und so ist die Band entstanden.

Betreffend „the urge to raise you hand“: Gibt es irgendwelche Dinge auf der Welt, gegen die du persönlich oder ihr als Band gerne die Hand heben würdet?
Hm, ja schon, aber wir wollen nicht zu politisch werden mit unserer Band. Am Ende des Tages wollen wir Freude, Glück, Frieden. Die Dinge, die alle wollen. Das ist alles was wir voneinander erwarten.

Also wird es von Black Stone Cherry nie Songs mit politischen Inhalt geben?
Doch, wir tun das schon. Aber wir sind keine politische Band. Wir machen das ein bisschen, aber nicht zu hundert Prozent.

„The Devil and The Deep Blue“ kam dieses Jahr in die Plattenläden als euer drittes Studioalbum. Welches der drei Alben ist bisher dein liebstes?
Das ist schwierig zu sagen, wir sind Teil von jedem Album und sehr stolz auf jedes davon. Dieses letzte ist aber etwas Besonderes, denke ich, weil wir so lange daran geschrieben haben. Jedes Album bedeutet sehr viel, es stecken immer jede Menge Erinnerungen drinnen.

Eure aktuelle Single heißt „In My Blood“. Für alle, die sie noch nicht auswendig können: Worum geht es darin?
Es handelt von jemandem, der in einer Band ist….. Und es geht darum, dass, was auch immer du tust oder arbeitest, und auch wenn du es liebst, genau das zu tun, es dich von deiner Familie und deinen Freunden entfernt. Es geht um den bitter-süßen Lebensstil, den manche Menschen führen. Und deshalb ist es auch ein Lied über uns, wie wir auf Tour sind. Wir lieben es, aber wir vermissen dabei auch einiges.

Eins meiner Lieblingslieder von euch ist „Things My Father Said“. Versucht du all die guten Ratschläge zu befolgen, die dir dein Vater oder generell deine Eltern mitgegeben haben?
Auf jeden Fall. Ohne ihren Rat wäre ich nicht das, was ich heute bin.

Das kling schön. Familienbande sind also etwas Wichtiges für euch?
Absolut, ja.

Von der Familie nun zu den Freunden. Weihnachten ist vor der Tür, schenkt ihr euch gegenseitig etwas in der Band?
Manchmal machen wir das, ja. Für mich ist es die schönste Zeit im Jahr. Wir haben auch unseren Tourbus weihnachtlich dekoriert….

Wirklich?
Ja, wir mögen das sehr. Und wegen den Geschenken: Mal schauen, wer heuer ein Päckchen bekommt. (lacht)

Zum Schluss von den Freunden zu den Fans. Vielen Dank für das nette Interview und die letzten Worte richten sich an eure Fans:

[audio: http://www.enemy.at/wp-content/uploads/2011/12/Blackstonelastwords.mp3]

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