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Broilers – Arena

Broilers – Arena

Es war zuallererst ein Abend der Neuentdeckungen. Und ein Abend der Überraschungen und der fehlenden Worte. Ein Abend, an dem die Frauen den Bass fest in der Hand hatten. Ein Abend der einem wieder zeigt, warum man Musik einfach liebt.

 

 

Ja, große Worte, aber weniger wäre nicht angebracht. Da beginnt man einen Abend, mäßig motiviert und mit dem festen Vorsatz, früh schlafen zu gehen. Dann betreten The King Blues die Bühne und alles kommt auf einmal ganz anders.

Mit bluesigen Tönen beginnt die Show der sechs (Wahl-)Briten. Bald gesellt sich (Sprech-)Gesang dazu, stets geneigt ins Schreien zu kippen. In dem Moment aber, wo man sich an die eigenwillige Kombination gewöhnt hat, wechselt der Musikstil der Ausnahmeband. Auf Rock, später auf Alternative, wieder zurück auf Blues und – ganz abgefahren – auf Afro Cuban mit Cowbell und Trillerpfeife.

Vor lauter Begeisterung fehlten uns direkt die Worte. Hat nichts gemacht, denn dafür haben wir The King Blues ein paar abgerungen, beim Spontaninterview. (bald auf Enemy.at zu lesen) Wir konnten einfach nicht wiederstehen.

Die Broilers lieferten anschließend ein Punkkonzert, wie es sein muss. Sehr sympathisch war das Videointro der Show.Da sieht man wie das eigene Hündchen geküsst wird, tief durchgeatmet und kollektiv umarmt wird. Das ganz private Ritual der Band vor einem Auftritt.

Die Arena war inzwischen voll gefüllt mit Fans, man hob die Faust und sang lautstark mit. Es war heiß und kuschelig eng und laut und einfach geil.

So muss ein Abend sein!

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