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Christine Hödl – Pure

Christine Hödl – Pure

Knapp ein Monat ist es her, der Gewinn der Wienerin bei „Die große Chance“ im ORF. Im Eiltempo wurde ihr Debütalbum „Pure“ aufgenommen, fast jeden Tag war sie im Studio – wir haben uns mal angehört, ob das Album hält, was der Titel verspricht!

Um eine Erfahrung und 100.000 Euro reicher – das ist Christine Hödl heute. Am 16. Dezember erscheint ihr erstes Album, produziert von Thomas Rabitsch und unter der weisen Hand von Sony. Der Plattenvertrag mit Sony stand neben dem Preisgeld schon von Anfang an fest. Fragt sich, wie viel „Pure“ kann da ein Album noch bleiben?

 

 

„Pure“ trägt die Handschrift der Kinderpädagogin. Eine ruhige Akustik-Gitarre, wenig Schlagzeug, alles im Singer-Songwriter-Stil. Mit dabei die Lässigkeit des kratzigen, beißenden Gesangs. Christine Hödl fetzt ihre Texte einfach so daher. Verstehen tut man dabei nicht wirklich viel.

Die Songs gehen unter die Haut. „Without A Mind“ ist eine kratzige Ballade mit schnellem Gesang, der sich aufbaut und Gänsehaut erzeugt. Leider sind jedoch auch viele Ausreißer dabei – „Welcome To Stay“ zum Beispiel schwebt eintönig auf dem Album dahin, ohne eine wichtige Rolle zu spielen. Auch nach mehrmaligem Hören bleiben nur wenige Lieder im Gedächtnis.

Christine Hödl – mit falschen Wimpern und rotem Lippenstift wird man sie nie sehen, auch nicht im Minirock oder im Abendkleid. Fragt sich, ob der ORF das vielleicht von Anfang an so gewollt hat? Egal – denn wir können zumindest beantworten, ob der Titel des Albums halten kann, was er da so nebenbei verspricht. Die Antwort: ja, das ist Christine Hödl.

 

 

In aller Kürze

Christine Hödl
„Pure“
VÖ: 16.12.2011

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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