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City & Colour – WUK

City & Colour – WUK

Ein ausverkauftes WUK, viele tätowierte Menschen mit riesigen Plugs und Tränen in den Augen – und eine Combo in Folk-Klamotten. Das passt nicht zusammen? Doch! Denn das war der legendäre Abend von und mit City And Colour.

 

Das WUK war die Pilgerstätte und Dallas Green der Pilgervater. Der ehemalige Sänger und Gitarrist von Alexisonfire (die Band hat vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass sie sich auflösen wird) hat mit seinen drei Solo-Platten aufgegeigt und seine Gemeinde versammelt. Sie haben’s ihm mit einem liebevollen „Happy Birthday“ zu Anfang der Show gedankt. Mit ernstem Blick leitete Dallas Green mit „We Found Each Other In The Dark“ den Abend ein und ging gleich danach zu einem wahren Schmuckstück „Waiting…“ über. 90 Minuten City & Colour pur.

 

 

Die Fans hatten jede Songzeile inne, Gänstehaut überströmte die Menge bei jedem weiteren Lied. Doch eines muss man sagt: Es gibt Stehplatzkonzerte, da wird gesprungen und getanzt. Es gibt auch Sitzplatzkonzerte, da hört und schaut man zu. City & Colour gehört für mich aber weder dort noch da hin. Die Songs sind nicht gemacht um neben fremden Leuten zu stehen, die laut reden und rauchen. City & Colour gehört in ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer. Und in den Kopf.

Erwähnt gehören auch die Bahamas, ja. Eine recht ansehnliche Band mit einer Gitarre, einem Schlagzeug, einem Sänger und zwei Background-Sängerinnen. Wie’s gewirkt hat? Als würde eine ganze Band da oben stehen!

 

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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