Home   /   Live Reviews  /   Crocodiles – Chelsea

Crocodiles – Chelsea

Crocodiles – Chelsea

Die Hitze machte am Dienstag auch vor dem Chelsea nicht Halt. Dennoch versprach ein Besuch desselben nicht nur porentiefe Hautreinigung und Durchblutungsförderung durch Dauertranspiration, sondern obendrein gute Musik.

Aus dem heißen San Diego kam am 23.8. das Musikerduo Crocodiles ins wohl bekannteste aller Wiener Gürtellokale. Charles Rowell und Brandon Welchez brachten außerdem Unterstützung in Form eines sattelfesten Bassisten und zweier reizender Damen an Schlagzeug und Keyboard mit.
Zwar musste das Publikum erst ins dampfende Lokal gelockt werden, dann stellte man jedoch schon beim ersten SongI Wanna Kill“ überrascht fest: Crocodiles klingen live fast wie von der Platte. Nur lauter. Das macht aber nichts, denn sie klingen ja – umgekehrt  – auch auf der Platte fast wie live. Jedenfalls schienen die Klangwellen bei der Zuhörerschaft einwandfrei anzukommen, dies war aufgrund etlicher Bejubelungen zu vermuten.

Crocodiles

Abgsehen von Flyer-als-Ventilatorersatz-Performances wollte die Menge ganzkörperlich nur langsam in Schwung kommen. Die Band selbst war trotz aller Temperaturperversionen recht wild am herumhopsen, bezahlte dies aber sichtlich mit mehreren Litern Schweiß. Bei „Hearts Of Love“ sprang der Funke schließlich über: es wurde getanzt, die Gitarren geschrammt, das Schlagzeug blechern geklopft. Noize in seiner reinsten Ausformung eben, und es gefiel. Crocodiles beschränkten sich zwar schnörkellos auf ihre Paradesongs, das nahm man ihnen jedoch nicht übel, und wer noch genug Flüssigkeitsreserven gebunkert hatte, der konnte bei der Zugabe noch einmal richtig ins Schwitzen kommen.

Wie gefielen euch Crocodiles?

{mainvote}


{flickr-album}Type=Photoset, Photoset=72157627516950742{/flickr-album}

Home   /   Live Reviews  /   Crocodiles – Chelsea
Related Article