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Dream Theater im Interview

Dream Theater im Interview

Im Zuge ihrer erfolgreichen Show in Wien hatten wir die Möglichkeit auf ein Interview mit Mike Mangini, dem neuen Drummer von Dream Theater. Obwohl wir uns während des Interviews neue Fragen überlegen mussten, war es dann doch ganz nett.


Da überlegt man sich lauter Fragen, die man DREAM THEATER schon immer einmal stellen wollte und dann so was. Gleich bei unserer ersten Frage machte uns Mike klar, er sei nur der Neue und könne keine ordentlichen Antworten über die Vergangenheit der Band geben. In Gedanken wurden also sechs der zehn Fragen gestrichen und spontan neue überlegt (während sie gestellt wurden). Im nachhinein waren wir aber ganz froh, denn dieser Mike ist ein wirklich netter Typ gewesen. Viel Spaß beim Lesen.

Wie geht’s dir?
Mir geht’s super. Ich bin glücklich.

Also läuft die Tour gut nehme ich an?
Es könnte nicht besser sein. Die Fans sind so unglaublich positiv, unterstützend und nett. Ich bin total überwältigt.

Freust du dich schon auf den Album Release? (A Dramatic Turn Of Events – 13. September 2011)

Sehr sogar. Wir sind sehr stolz darauf.

Wo siehst du die unterschiede zu den vorigen Alben?
Ich bin ja neu, also bin ich vielleicht nicht der ideale Gesprächspartner für diese Frage. Aber ich kenn natürlich die alten Alben. (lacht) Was ich sagen kann, ist, dass das neue Album extrem dynamisch ist. Es ist sehr vielfältig. Von laut bis leise, hin zu bombastischem Metal.

Eine kleine Hörprobe:

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Wie fühlst du dich persönlich als neues Mitglied von DREAM THEATER? Hast du etwas in die Band mit eingebracht oder bist du „nur“ ein neuer Drummer?
Ich persönlich empfinde es als Lebenserfüllung. Bezogen auf DREAM THEATER trage ich schon etwas zur Band bei, alleine deswegen weil ich neu bin. Ich mache mir vielleicht nicht so viele Gedanken über die Band wie die anderen. Zur Zeit konzentriere ich mich hauptsächlich auf’s Schlagzeugspielen und besser zu werden. Ich bin ja erst kurz dabei.

Wie gesagt, du bist ja seit der Tour neu dabei. Wie oft habt ihr eigentlich gemeinsam geprobt?
Einmal. Ich habe die Songs zu Hause gelernt, wir haben sie einmal geprobt und jetzt gehe ich auf die Bühne und spiele sie.

Verrückt! War es eigentlich schon immer dein Traum, Schlagzeuger bei DREAM THEATER zu werden?
Sobald ich herausfand, dass es die Möglichkeit gab, auf jeden Fall. Zuvor wäre es mir nie in den Sinn gekommen.

Wie fühlt es sich an, mit den Jungs auf der Bühne zu stehen? Hast du schon Bühnenerfahrung?
Ich spielte ja für eine Zeit in der Band EXTREME. Ich fühle mich also ganz wohl auf der Bühne. Ich sehe es als Job. Aber: Bei dieser Band schauen dir alle ganz genau zu. (lacht) Das ist neu für mich.

Dann zu etwas ganz anderem. Wir fragen immer wieder gerne, welchen Song berühmte Musiker gerne geschrieben hätten. Wie sieht’s bei dir aus?
Vielleicht die Zehn, die am meisten Geld gebracht haben? (lacht) Nein Spaß, das ist eine gute Frage! Ihr habt mich wirklich eiskalt erwischt. Es gibt so viele. Vielleicht Back in Black von AC/DC.

Welche Musik hörst du eigentlich privat? Woher kommen deine Einflüsse?

Ich beschäftige mich privat viel mit Latin und Jazz. Ich habe versucht, die Energie und den Groove dieser Musikrichtungen mit Metal zu verbinden.

Klingt ja interessant, da müssen wir gleich fragen: Wie schreiben DREAM THEATER ihre Songs?
Es ist meistens so, dass jemand mit einer coolen Idee kommt und alle anderen steigen ein. Es ist ein gemeinsames schaffen aus einer Quelle heraus. John Petrucci (Gitarrist Anm. d. Red.) kommt zum Beispiel oft mit Melodien daher.

Wie wird’s mit DREAM THEATER weitergehen?
Ja, jetzt kommt erstmal das Album im Herbst. Ansonsten gibt es noch keine großen Pläne. Niemand weiß was die Zukunft bringen wird. Wir genießen einfach die Zeit und versuchen immer besser zu werden. Aber eines kann ich dir sagen: Wir haben ein gemeinsames Interesse uns persönlich immer weiter zu entwickeln. Wir versuchen immer besser zu werden.

Die letzten Worte gehören dir:

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Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
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