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Emil Bulls – Szene

Emil Bulls – Szene

Am 8. November gastierten die Emil Bulls in der Szene Wien. Man fühlte sich irgendwie um einige Jahre zurückversetzt – war es doch in letzter Zeit etwas ruhig um die Jungs geworden. Wie das gefühlte Comeback ankam, lest ihr hier.

Den Auftakt spielten die Damen und Herren von Rooga. Die Gewinner des Austrian Band Contest 2007 lieferten trotz technischer Pannen eine solide Show. Vor allem die Stimme von Sängerin Kati hat uns überzeugt. Sie hätten definitiv mehr Publikum verdient.

 

Überraschend ruhig ging es bei Tos weiter. Musik, die zum Träumen anregt. Trotz einer immer noch mäßig gefüllter Halle gaben sie sich wirklich Mühe und hinterließen einen äußerst sympathischen Eindruck. Wie bei Rooga war der Sound absolut in Ordnung.

 

Nicht ganz so überzeugend wie die Qualitäten des Tontechnikers fanden wir jedoch den letzten Supportact. Guns Of Moropolis erinnerten etwas an eine Mischung aus Volbeat und Misfits. Da hätte man vielleicht einen passenderen Act mit auf Tour nehmen können. Die Halle blieb bis zu Emil Bulls weiterhin halb leer.

 

 

Erst zu Beginn des Sets der Stiere fanden sich alle Besucher vor der Bühne ein. Weit noch nicht voll, aber immerhin nicht mehr so leer wie zuvor. Mit mehr Menschen im Raum stieg auch die Stimmung. Hier und da öffnete sich sogar ein kleiner Posh-Pit (Mischung aus POgo und moSH Pit). Sänger Christoph suchte viel Nähe zum Publikum. Emil Bulls sind eine Band zum Anfassen – zumindest für die erste Reihe. Wir hätten uns zu der brachialen Soundkulisse etwas mehr Bewegung gewünscht. Auf der Bühne wie auch im Publikumsbereich.

Trotz mäßiger Besucherzahlen wurde es gegen Ende trotzdem noch eine nette Clubshow in familiärem Rahmen. Um es in den Worten von Emil Bulls zu sagen: „Freut mich, dass doch ein paar hergefunden haben“. Vor allem trotz der starken Konzertkonkurrenz im Gasometer.

 

 

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Daniel Kubera

“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” – Hunter S. Thompson

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