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Fate Decided Otherwise – Poets

Fate Decided Otherwise – Poets

Genussrocker/innen aufgepasst! Passend zur warmen Jahreszeit veröffentlichen die Wiener Fate Decided Otherwise eine schmackhafte Portion von zartem, lockerem, erfrischendem Rock. Alles über rote Königinnen und über irrigie Jack´s erfährt ihr hier.

Wer groß von sich spricht, muss auch Einiges darbieten können – Die Jungs von FATE DECIDED OTHERWISE machen sofort auf ihre Herkunft aufmerksam: Wien – Die Hauptstadt der Musik. Und dieser Stadt zollen sie mit ihrer EP ordentlich Tribut. Sie kommen mit Red Queen sofort zur Sache – es erwartet die Hörer eine sofortige Prise Rock. Nach ein paar Sekunden wippt man mit und bekommt Lust auf ein Glas Whiskey. Dazu noch eine lange gerade Straße und wahlweise ein Ami – Musclecar (Baujahr Ende 60er, Anfang 70er) oder eine Maschine (Harley Davidson oder sonsige Touring – Bikes).

Der erste Teil der EP fällt locker und rasch aus. Die Bandbesetzung scheint gut zusammenarbeiten zu können: Marc Pastyrik singt/schreit (fast) akzentfrei Dixie – american und spielt gleichzeitig die Rhythmus Gitarre. Für einige nette Gitarreneinlagen sorgt Markus Hodec als Leadgitarrist. Für Bass-Fetischisten sorgt auch Christopher Herndler für Abwechslung. Das Ganze wird stimmig mit Filippo Cacioppo am Schlagzeug abgerundet. Der zweite Teil der EP fällt ruhiger aus – zwei akustische Balladen beweisen, dass die Jungs ihre Instrumente auch ohne Strom beherrschen.

 

Der Stil der Band ist sehr klassisch: locker und abwechslungsreich. Nach mehrmaligem Anhören findet jeder seine Ohrwürmer. Immer wieder fallen jedoch Ähnlichkeiten zu Genre – Kommerzkönigen wie Mando Diao oder Franz Ferdinand auf. Bei mittlerer Spielzeit entwickelt die Band ihr volles Potenzial, man bekommt richtig Appetit die Jungs auf der Bühne zu sehen: Vor allem der Song Jack, The Devious könnte sich zu einem Live-Kracher entwickeln. Interceptor klingt nach den The Ramones in ihrer Blütezeit. Hier spürt man die leichte Punk – Welle in der Band.

Es bleibt zu hoffen, dass die Jungs ihren Stil beibehalten und möglichst bald ein Album aufnehmen – So erfrischenden, schönen, reifen Rock hat Wien schon länger nicht mehr gesehen.

In aller Kürze

FATE DECIDED OTHERWISE
Poets
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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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