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April 11 – From Dawn To Fall

April 11 – From Dawn To Fall

From Dawn To Fall mischen seit fünf Jahren die österreichische Musikszene gehörig auf. Wir haben sie im Rahmen ihrer Release Show am 18.3. im ausverkauften Wiener WUK getroffen und mit ihnen über ihr neues Album geplaudert.

Heute ist ja eure Record Release Show. Seid ihr schon gespannt wie die Leute auf das neue Material reagieren?
Stoffl:
Das ganz sicher. Wir sind schon relativ gespannt, weil die neue CD ist ja doch ein bisschen eine musikalische Kehrtwende zum letzten Album. Und das große Ziel ist ja auch das die neuen Songs live kommen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen euer neues Album in Rom aufzunehmen?
Philip:
Das hat sich so ergeben, weil wir mit Brian, Sänger von Vanilla Sky, einen super Produzenten gefunden haben, wo es irgendwie auch von Anfang an funktioniert hat, schon als wir ihm die ersten Demos geschickt haben. Er wollte das unbedingt machen und beide Parteien haben sich dann dazu entschlossen. Es ist das Beste fürs Album. Dann sind wir zu ihm gekommen in sein Studio in Rom und das war dann nicht nur fürs Album das Beste, sondern auch die fünf Wochen, die wir dort für die Aufnahme des Albums verbracht haben, waren einfach von der Erfahrung, die du als Band machen kannst, unbezahlbar.
Stoffl:
Außerdem ist Rom wirklich eine super geile Stadt.
Philip:
Ja außerdem – by the way – also es hat schon was.

Erst The Beginning jetzt kommt Rising. Wie schnell war der Name gefunden?
Stoffl:
Das war eigentlich schon seit dem ersten Album klar. Also wir haben schon gewusst wie wir unser zweites Album nennen wollen, bevor wir überhaupt das erste rausgebracht haben. Wir haben alle nie daran gezweifelt, dass das jetzige Album Rising heißen wird.
Philip:
Und es war eigentlich auch, wie Stoffl sagt, der Albumtitel schon vor den meisten Songs da. Ich denke Rising passt einfach perfekt vom ersten bis zum letzten Song.

 

 

Wie hat sich euer Sound verändert im Vergleich zum ersten Album?
Philip:
Er ist vielleicht nicht mehr so aggressiv, sage ich mal, wie beim ersten Album und vielleicht wird auch ein bisschen mehr auf die Melodien wertgelegt. Aber was uns auch ganz wichtig war, das es einfach live funktioniert. Wir haben uns nicht wirklich viele Gedanken darüber gemacht wie es klingen soll und in welche Richtung wir gehen wollen. Wir haben einfach das gemacht was wir machen wollten. Alle Erfahrungen die wir mit dem vielen Touren und den Konzerten nach The Beginning machen konnten, haben wir mitgenommen.
Stoffl:
Was man dazu sagen muss ist, wir haben uns nie in eine Schublade stecken lassen, wir werden das auch jetzt nicht tun. Wir machen einfach die Musik auf die wir gerade Bock haben, wenn wir Lieder schreiben.
Philip:
Und das spüren dann ja auch die Leute. Irgendetwas zu machen, das du dann nicht wirklich so willst, irgendwelche Erwartungen zu erfüllen und irgendwelchen Trends nachzulaufen, davon halten wir gar nichts.

Für die Fans, die ein bisschen dem alten Sound nachtrauern, habt ihr auch noch alte Songs im Gepäck?
Stoffl:
Sicher. Ganz klar. Also wir werden heute einige alte Songs auch spielen. Und es ist für jeden etwas dabei bei unserer Show. Ich glaube das macht uns aus, das hat uns schon immer ausgemacht und wird auch so bleiben.

Was entsteht bei euch zuerst der Text oder die Melodie?
Stoffl:
Die Melodie.

Ihr habt ja jede Menge lustige Arbeitstitel. Erzählt doch was dazu!
Stoffl: Ich hab gewusst, dass das kommt. Wir haben nur Arbeitstitel. (lacht)
Philip:
Es ist ja auch, das darf man jetzt durchaus mal sagen, dass wir viele Songs vom ersten Album, wenn wir untereinander sind, mit Arbeitstitel bezeichnen. Selbst für die Shows haben sie immer noch diese Titel. Wir müssen teilweise wirklich nachdenken, um ehrlich zu sein, wie die Songs dann wirklich heißen.

 

Ihr habt vor kurzem euer erstes Video herausgebracht. Wie lief der Dreh so ab?
Stoffl:
Puh, eigentlich extrem gut. Wir haben eigentlich auf die Schnelle etwas zaubern müssen, weil wir unbedingt zu GoTV wollten, noch vor der Release-Show. Die Aufnahmen haben wir dann in unserem Studio gemacht. Wir haben uns quasi ein eigenes kleines Studio gebastelt und mit Fotopapier ausgehängt und das Video ist in unserem Proberaum entstanden. An dieser Stelle muss man auch ein ganz großes Dankeschön ans Gasometer sagen. Wir haben dort die Szenen auch drehen dürfen.
Philip:
Vor allem auch an Raffi und Marvin von den Acoda Studios, die es produziert haben. Weil das eigentlich auch fast ein freundschaftliches Projekt war und die zwei mit uns top motiviert waren. Auch für sie war es eine Video Premiere. Wir haben alle unsere Energien und unsere handwerklichen Qualitäten angewandt um den Proberaum in unser Video-Set umzumünzen und sind auch wirklich stolz auf das Musikvideo.
Stoffl:
(über Acoda Studios, Anm. d. Red.) Super motiviert, super professionell, es war echt saugeil. Ja das kann man nur jedem empfehlen der etwas machen will.

Habt ihr schon mal irgendwelche verrückten Dinge auf Tour erlebt?
Stoffl:
So einige. Also wenn man schon mal beginnen darf, wenn Bandmitglieder das kleinste Bandmitglied in einen Kühlschrank stecken – das fängt schon mal gut an. Ich will jetzt nicht sagen, dass das ich war. Es könnte ich gewesen sein – na es war ich. (lacht)
Philip:
Von sagen wir mal diversen Exzessen auf die ich nicht näher eingehen will, bis zu Bandkollegen auf der Raststation vergessen und bisschen später erst draufkommen, passieren laufend Faux-Pas. Sagen wir mal so…
Stoffl:
…es soll ja auch Spaß machen!
Philip:
Genau so ist es!

Was wollt ihr noch alles erreichen?
Stoffl:
Vieles. Ich glaube das ist die schwierigste Frage die man einem Musiker stellen kann, weil es reicht nie. Du hast nie genug und willst immer weiter, immer mehr. Und sobald du wieder mehr hast, bist du erfolgsverwöhnt und willst noch mehr. Immer mehr ist die richtige Antwort.
Philip:
Wir haben auch extrem gut davon gelebt, dass alle an einem Strang ziehen. Und ich finde, bevor du dir irgendwelche Visionen machst oder Wünsche, ist es wichtig, dass alle das gleiche Ziel verfolgen. Es klingt irrsinnig kitschig aber das wird dann meistens von alleine. Du kannst die Dinge eh nicht so beeinflussen und musst einfach 100 % geben, im zwischenmenschlichen und im musikalischen Bereich und der Rest ergibt sich dann. Wir hatten auch sehr viel Glück mit der Arcadia Agency, mit lauter Freunden, die an uns geglaubt haben – an das Projekt geglaubt haben. Ja und das ist Grundvoraussetzung um viel zu erreichen. Aber wie Stoffl schon gesagt hat, wir sind noch lange nicht satt, wollen weitermachen und weiter nach oben.

Das Schlusswort gehört euch. Gibts von euch noch einen Aufruf an die Fans?
Stoffl:
Hört euch rein in unser Album! Kauft es euch oder ladet es euch runter! Ihr werdet nicht enttäuscht sein.
Philip:
Und kommt zu unseren Shows!
Stoffl:
Egal wo ihr seid.
Philip:
Pflicht! Pflicht!
Stoffl:
Na davon geh ich aus.
Philip:
Ja genau, ich wollts ja nur sagen. (beide lachen)

Ihr habt sie gehört! Wir sagen Danke für das Interview!

Ein ausführliches Review zum Album findet ihr hier!

 

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Vanessa Spanbauer
"Stop trying to fit in - when you were born to stand out!"
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