GARY – Chelsea

Vanessa Spanbauer 17. September 2011 0

GARY statteten gemeinsam mit Mile Me Deaf am 15. September unserer Hauptstadt endlich wieder einmal einen Besuch ab und performten eine sehr charmante Show im Chelsea. Wie sie war und was es alles zu hören gab, lest ihr hier bei uns.

Für den Einstieg in den Abend sorgten Mile Me Deaf mit Synthiesound und Gitarrenklängen. Auch wenn Sänger Wolfgang Möstl (Killed By 9V Batteries) vor dem ersten Ton noch kurz erwähnte, dass seine Stimme nicht in Höchstform sei, gemerkt hat das an diesem Abend wohl niemand so wirklich. Als Ausklang konnte man noch einem Nirvana Cover lauschen, das sie auf Grund des 20 jährigen Jubiläums des Albums „Nevermind“ performten und übergaben die Bühne dem Hauptact.

Als dann die vier Musiker von GARY die Bühne betraten, war das Chelsea gut gefüllt. Die ersten Töne erklangen, das Publikum begann schon leicht mit dem Kopf mitzuwippen und dann gleich nach dem ersten Song geschah es, eine Gitarrensaite riss. Zweit-Gitarre umgeschnallt, sich jemanden aus dem Publikum gesucht der die Saite tauscht und weiter gings. Doch die zweite Panne ließ nicht lange auf sich warten. Mitten unter „Dandelion“ gab auch das Gitarrenkabel seinen Geist auf. Auch diesen Fauxpas nahm man mit Humor und es wurde entschieden den Song zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu spielen, was dann auch einwandfrei gelang.

Die Setlist bestand aus einem guten Mix aus älteren Nummern wie „John Peel And The Dragon Of Steel“ und brandneuen Songs, die zwar noch namenlos daher kamen, auf die man sich aber schon einmal freuen darf. Auffallend, die Stimmen von Sänger Robert Stadlober und Keyboarderin Astrid Noventa harmonierten perfekt und besonders beim Radio-Hit „Leave Me“ verspürte man den starken Drang mitzusingen. Als Zugabe gab es noch „If God Invented The Imbus Popimbus, Then Where Does He Live Now?” zu hören. Als GARY schließlich und endlich wirklich die Bühne verließen, schallten Applaus und einige weitere Zugaberufe durchs Chelsea.

Wenn das Publikum nach einer Zugabe noch mehr hören will, kann die Band auf jeden Fall nichts falsch gemacht haben. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen der kleinen Pannen ist ein Abend gelungen, der charmanter nicht hätte sein können.

Interview mit GARY folgt in den nächsten Tagen!

 

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