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Give It A Name Festival

Give It A Name Festival

Die vierte und letzte Runde des Give It A Name Festival ging am 11.5. in der großen Halle der Arena über die Bühne. Angeführt von Funeral For A Friend polarisierten die fünf Performances zwischen Privatparty, Kreischkonzert und Garten Eden für Mosher.

 

Schon kurz vor 19:00 Uhr gingen bei strahlendem Sonnenschein die Lichter in der großen Halle für THE BLACKOUT an. Mit frischen Tönen ihres brandneuen Albums Hope versuchten sie ihr Bestes, um die bereits Versammelten in Stimmung zu bringen. Zwar ließen sich jene nahezu an zwei Händen abzählen, dies minderte jedoch die Laune und Bühnenpresenz der sechsköpfigen Combo keineswegs. Die beiden Sänger gaben alles, um die Anwesenden für WE ARE THE OCEAN aufzuwärmen, hielten sich jedoch denkbar kurz, sodass die zweite Band des Abends schon bald an der Reihe war.

Bewegung kam auf, als die englische Post-Hardcore-Truppe ihr Set darbot. Auf technischer Ebene beeindruckte vor allem Liam Crombys makelloser Gesang, sodass sich eine Handvoll Menschen von der Darbietung mitreißen ließen und das Tanzbein schwangen. WE ARE THE OCEAN brachten nicht nur Altbekanntes, sondern stellten auch ihr seit Ende April erhältliches Album Go Now And Live vor, auf welches besonders Fans von YOUNG GUNS oder A DAY TO REMEMBER ein Ohr werfen sollten.

 

 

Während draußen die Sonne unterging, fand man sich langsam drinnen ein, um SET YOUR GOALS zu begrüßen. Die Poppunker verstanden es, mit viel guter Laune die Menge zu motivieren. Der Einstieg mit Look Closer eröffnete eine vom This Will Be The Death Of Us-Album dominierte Setlist. Jedoch durfte sich der geneigte Zuhörer auch über zwei Auszüge des Ende Juni erscheinenden Albums Burning At Both Ends freuen, welches eindeutige Einflüsse aus der Ecke des Melodic Hardcore vermuten lässt. Das Publikum erfreute sich sichtlich an der soliden Performance, manch einer wagte sogar das Stagediven, was sich aber aufgrund der Zuseheranzahl als nicht empfehlenswert erwies.

Anschließend traten FROM DAWN TO FALL auf, die sich alle Mühe gaben, um an die vorangegangene Performance anzuschließen. Selbst, wenn sich einige Kreischis in die ersten Reihen der Arena verirrt hatten, blieb ein Stimmungshöhepunkt aus; ebenso eine Gelegenheit für Mosher, die sich nun eine Pause gönnten.

Als Headliner des Abends standen schließlich FUNERAL FOR A FRIEND am Programm. Die hatten mit dem Opener Roses For The Dead sofort alle alteingesessenen Fans sowie die – nun ausgeruhten – Tänzer auf ihrer Seite. Spätestens jetzt wurde nach allen ungeschriebenen Regeln gemosht und fleißig mitgesungen. Nach Juneau, Monsters, Recovery und Rookie Of The Year stand fest, dass die zehnjährige Band den Abend ihren ersten beiden Studioalben gewidmet hatte. Sogar ein besonderes, seit langem nicht live gespieltes Gustostück, History, wurde geboten und verwandelte die Halle in einen einzigen Chor. Doch auch die druckfrische Platte Welcome Home Armageddon kam nicht zu kurz und fand gehörig Anklang. FUNERAL FOR A FRIEND verabschiedeten sich schlussendlich mit Escape Artists Never Die und versprachen eine baldige Wiederkehr nach Wien. Wir freuen uns drauf.

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