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HMBC – Gasometer

HMBC – Gasometer

Beatboxer in karierten Hosen, Stalking Aufklärung, Liebesgesänge an Olga, eine vertonte Bildungsreise Richtung Balkansound, Cover von Take That bis Stefanie Hertl, Atmosphäre zwischen Bierzelt und Rockkonzert. Das war HMBC im Gasometer.

Ein Erlebnis für sich, anders kann man das Konzert der fünf Vorarlberger im Gasometer nicht beschreiben. Wie selbstverständlich lieferten sie eine absolut authentische Show abseits von Norm, Erwartbarem und jeglicher Genregrenzen.

Das Liebeslied an Olga kam zum Beispiel anfangs lustig bis lächerlich daher. Mit jeder Strophe wurde es jedoch ernsthafter, ruhiger bis man gegen Ende förmlich die Nebenschwaden über ruhige Vorarlberger Bergseen ziehen sah.

Sänger Philipp Lingg klärte kurz danach mit vermeintlich ernster Miene auf, was denn eigentlich Stalking ist und dass das eine ganz schlimme Sache ist. Das kollektive Stirnrunzeln verlor sich schnell in breites Schmunzel als ein Cover von Every Breath You Take von THE POLICE folgte.

Und wenn man schon von Covers spricht: Es war auch Platz für STEFANIE HERTLS Über jedes Bacherl geht a Brückerl und TAKE THAT. Letzteres, Take Me Back For Good barg nur eine der vielen Überraschungen des Abends: HMBC a capella. Ja, auch das haben sie wirklich drauf.

Es wurde außerdem Blockflöte gespielt, irische Volksmusik mit österreichischer vermischt und die bereits erwähnten Einflüsse des Balkansounds waren alle paar Lieder wieder präsent. Dazwischen gab es Deftig-Volkstümliches und man fragte sich beinahe, warum bloß keine Bierbänke aufgestellt worden sind. Dem Publikum, das zwar nicht überaus zahlreich dafür übermäßig motiviert war, hätte es bestimmt gefallen.

Langer Rede kurzer Sinn: HMBC im Gasometer – sollte man gesehen haben.

Wie gefiel euch HMBC?

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