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HMBC – Lieble

HMBC – Lieble

Eigentlich hätte man ja nach einem Hit wie Vo Mellau bis ge Schoppernou ein schön kommerzielles Album nachschmeißen können, um möglichst an diesen Erfolg anzuschließen. Hätte man. Hat man aber nicht. Schließlich ist es HMBC.

 

Das neue Album der Vorarlberger ist ebenso vielfältig und voller Überraschungen wie das kürzliche Konzert im Gasometer. Unsere Begeisterung darüber haben wir ja schon ausführlich kundgetan. Nun noch ein paar Worte zu Lieble.

Den Auftakt macht die aktuelle Single Vorreaßo, vorkouft as louft samt ihrer fröhlichen Melodie und der schönen Mischung aus Dialekt und Hochdeutsch. Der Inhalt ist auf jeden Fall genaueres Hinhören wert, am besten in Kombination mit dem dazugehörigen Video.

Gleich danach wird es akustisch und ein bisschen Englisch mischt sich unter den Text mit What happened to the Edelweiß I gave you last night. Mit Balkanflair und Trumpets everywhere nähert man sich dann langsam dem experimentellen Kern des Album. Vorher noch ein kurzer volkstümlicher Marsch der Wälder und dann wird es wirklich spannend.

Vier Songs bilden einen Instrumentalblock bei dem sich das ganze geballte Können der Bandmitglieder entfaltet. Dabei kann man experimentellen Improvisationen und gekonnten Soli lauschen um kurz danach zu Volksmusik zu schunkeln.

Und wer noch auf der Suche nach dem perfekten Song für laue Sommerabende ist, wird auch auf Lieble fündig: Wible, Wible klingt anfangs noch nach den Beatles, wechselt dann aber schnell den Rhythmus, lässt die Bläser einsetzen und ist wieder ganz was anderes. HMBC eben. Ohne Verstellen, Nachmachen oder Hinbiegen auf einen Sound, den vielleicht jemand erwarten würde.

Und so ist auch das Album. Gut gemacht.

 

In aller Kürze:

HMBC
Lieble
bereits erschienen

 

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