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I Am Cereals – Galaxy

I Am Cereals – Galaxy

Ganz frisch aus der CD-Produktion ist Galaxy, dessen Titel im Album Formen annimmt! Ein Review über Flüsse, kalte Dezembertage und andere interessante Dinge. Was das Album interessant macht und was es mit Broadway-Musicals auf sich hat, lest ihr hier.

Einmal vorneweg: Mit elektronischer Musik kann ich ja ziemlich viel anfangen, mein Gehirn ist dafür schon offen und trainiert. Aber leider noch nicht offen genug, um ein offenes Ohr für Galaxy von I AM CEREALS zu sein.

Galaxy klingt nach einer Mischung aus kalten Wintertagen, an denen man einfach nicht hinaus will und dem Herumtreiben in einem Fluss. Nach Eisblumen und dem Geräusch von Eiskratzern während man in das Wasser eintaucht und bemerkt, dass es so viel wärmer als draußen ist.

 

 

Galaxy startet mit dem gleichnamigen Einsteiger und düsterer aber ruhiger Stimmung. Der Refrain klingt so anmutig wie ein Broadway-Musical, „I want to be captain of my ship.“, und wie jeder andere Song der Platte, bereitet dieser einen auf die nächste Nummer vor.
Der Brennpunkt von Galaxy ist If Only, mit dem man so richtig durch I AM CEREALS gleiten kann. Eine ganz andere Stimmung erzeugt Love Management mit rasanten Beats. Jeder Song hat seine Stärken, überall findet man interessante Parts, jedoch fehlt den meisten Nummern das Etwas.

Das große Plus dieses Albums lautet allerdings: Roter Faden. Und das dazugehörige Konzept: das All und all die Galaxien. Der Titel macht den einzelnen Songs alle Ehre und hört man einen Song, weiß man, wo er hingehört.

Im große Ganzen treibt Galaxy ohne etwas richtungsweisendes dahin – nicht wissend, wo hin. Aber das muss ja auch nicht immer sein. Ein Album mit einem poppigen Kern und einer Electronic-Hülle, auf dem Weg in eine Galaxie.

 

In aller Kürze

I AM CEREALS
Galaxy
VÖ – 21.1. 2011

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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