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Juli 11 – Kill The Lycan

Juli 11 – Kill The Lycan

Metalcore Bands gibt es genug, aber Kill The Lycan ist anders. Die Multikulti – Werwölfe plauderten mit uns ein wenig über ihre Aufnahmen, Boygroups und das Konzert am 02.07 in der Szene. Alles weitere erfahrt ihr natürlich hier!

 

Wir sitzen hier mit KILL THE LYCAN im 14. Bezirk. Neben mir sitzen Stevo, zuständig für Gitarre, Songwriting und Vocals, sowie Michi, Chef für Bass und Organisatorisches. Gleich am Anfang mal eine ganz wichtige Frage: Wer seid ihr, was spielt ihr, wie würdet ihr euch definieren? Wo kommt ihr überhaupt her?
Stevo: Zur Definition: Wir spielen eigentlich sehr melodischen Metalcore mit Boygroup – Elementen, so wie wir es gerne selber beschreiben (lacht). Wo wir herkommen? Wir sind alles Wiener, allerdings ist der einzige Vollblutösterreicher unter uns der Norbert (Drums). Ich bin zur Hälfte Engländer, der Michi hat Schweizer Verwandte, Erik ist halber Amerikaner und Patrice ist Perser.

 

Du sagtest Melodischer Metalcore mit Boygroup – Elementen. Was kann man sich darunter vorstellen? Habt ihr dann irgendwie alle die gleichen Dance – Moves?
Stevo: Also die Boygroup – Elemente muss man sich definitiv live ansehen (lacht). Nein im Ernst, gesanglich orientiere ich mich sehr an melodiösen Gesängen, an Gefühlsausdrücken und meine gesamte Inspiration hole ich mir von Boygroups wie BACKSTREET BOYS, N*SYNC, …

 

Wie schaut es mit den Melodien aus? Gibt es Inspirationen von anderen Melodic Metalcore Bands?
Stevo: UNEARTH habe ich sehr viel gehört, UNEARTH waren eine sehr große Inspirationsquelle, aber die größte Inspirationsquelle ist AUGUTS BURNS RED. Ein starker Favorit ist auch PARKWAY DRIVE.

Seid wann gibt es euch eigentlich offiziell?
Stevo: In dieser Besetzung seit November.
Michi: Allerdings hatten wir ja schon mehrere Besetzungswechsel – existieren tut die Band seit 2009.

 

Wo hat es denn bei euch am meisten gewackelt? Wo gab es die größten Schwierigkeiten?
Stevo: Eigentlich beim Sänger, den Patrice haben wir fünf Monate gesucht.
Michi: Es gab auch Probleme beim Drummer, wir hatten einen Vollprofi, der war 35 und ich hab von Anfang an gesagt, wenn wir jemanden finden, der jung ist, der in der Band auch wirklich dabei ist, nicht nur zu den Proben erscheint, dann hauen wir den raus, und nehmen den Jungen.
Stevo: Es ging vor allem darum, dass wir keine Maschine am Schlagzeug wollten, sondern einen Menschen, eine Person, zu der du einen Bezug aufbauen kannst.

 

Was wollt ihr den Zuhörern übermitteln?
Stevo: (lacht) Die EP ist ein ewiger Kampf. Es ist ein ewiger Kampf mit sich selbst und somit würde sich die EP auch als Konzept – EP bezeichnen lassen. Mir ist wichtig, dass immer ein roter Faden existiert. Ich will nicht, dass man von Anfang an gelangweilt wird. Es gibt viele Bands, die machen ständig den gleichen Schmäh und die Lieder werden einfach langweilig.
Michi: Es ist ja nicht so, dass wir einfach da fünf Lieder raufgepresst haben. Das ganze hängt zusammen und drückt was aus, auch das Artwork. Schnee, Eis, Berge, das zieht sich durch die gesamte EP.
Stevo: Wir sind auf dieses Konzept gekommen, weil wir ja alle Österreicher sind. Schnee, Eis, Kälte, Berge, das ist etwas Alltägliches für uns.

 

Wo seht ihr derzeitig noch Schwächen in der Band? Wo seht ihr eure Stärken?
Stevo: In der Schönheit. (lacht) Wir schauen alle aus wie Trottel. (lacht) Nein im Ernst, es hat sich von Anfang an herauskristallisiert, dass jeder in der Band seinen Zuständigkeitsbereich hat. Der Michi zum Beispiel macht das gesamte Administrative, auch Facebook, Myspace, usw. Das Songwriting mache ich. Der Erik, also unser Lead – Gitarrist beteiligt sich weniger am Songwriting, sondern ist unser Studiomanager, er nimmt das ganze Zeug auf. Patrice macht alle Lyrics. Der Norbert hingegen konzentriert sich voll aufs Trommeln – der Kerl ist Wahnsinn, was er alles draufhat.

 

Am 02.07. ist es soweit, euer erster Szene-Auftritt. Was erwartet ihr euch davon?
Stevo: Dass ich sehr viel Schwitzen werde (lacht). Drei Kilo werde ich sicher abnehmen. Nein im Ernst, ich erwarte mir einen Haufen Spaß.
Michi: Wir erwarten uns, dass viele Leute kommen und mit uns Party machen. Der Rest wird sich dann eh von selber ergeben.

 

Was macht für euch einen guten Song aus? Ab wann sagt ihr, „Dieser Song ist gut“.
Stevo: Ich kann glaub ich für alle Musiker sprechen, wenn ich sage, dass kein Musiker mit der Musik, die er macht, 100%ig zufrieden ist. Musikschreiben ist bei uns wie Fließbandarbeit: Ich komme mit den Riffs und den Ideen, hau mich ins Studio. Dort ist meistens schon der Erik. Erik und ich feilen dann an den Riffs eine Weile herum, machen unsere Demos. Dann geben wir diese Demos an die übrigen Bandmitglieder weiter, so dass die alle sagen können, ob sie die Riffs gut oder schlecht finden. Dann gibt der Drummer seinen Senf dazu und mit diesem Input bauen wir den Song weiter auf. Gegen Ende kommt dann noch der Michi und schaut, was man da noch mit dem Bass rausholen kann. Letztendlich kommt der Patrice dazu und schreibt seine Lyrics zum fertigen Song.

Plant ihr eigentlich nach der EP Veröffentlichung auf Tour zu gehen?
Michi: Ja auf jeden Fall, es wird einige Auftritte geben. Unter anderem auf diversen Festivals im Sommer, beziehungsweise viele Konzerte im Herbst. Unbedingt die Konzertdaten auf unsere Homepage checken! Ah und natürlich spielen wir mal bei der „enemynight“ (lacht).

 

Hat euch eigentlich noch jemand unterstützt?
Stevo: Ja auf jeden Fall! Da waren viele Leute dabei ohne denen wir bei weitem nicht da wären, wo wir jetzt sind. Danke an Philipp, meinen Mitbewohner. Auch an Robin und Marcell. Ihr habt uns viel Feedback gegeben. Durch euch sind die Songs um einiges besser geworden. Danke auch an Roman und Mario von ALL FACES DOWN für ihre Hilfe und Feedback. Aja, noch ganz wichtig! Vielen Dank an unsere Band–Mama Jasmin. Sie war echt oft für uns da. Auch an Brian von MARROK, den Gastsänger auf der EP, vielen Dank.

 

Danke Jungs. Die letzten Worte gehören euch:

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Lukas Elzbieciak
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