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März 11 – Deckchair Orange

März 11 – Deckchair Orange

Sie sind die neuen Sterne auf Österreichs Musikhimmel, ihr Musikvideo zu „Stay“ läuft in der gotv-Rotation. Wir haben Deckchair Orange für euch nach dem neuen Album, Songwriting und der heimischen Musikszene befragt.

 

 

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Herzlichen Glückwunsch zum neuen Musikvideo, zu eurem bald erscheinenden Album und und und! Wie geht’s  euch und vor allem: wie geht’s weiter?

Vielen Dank! Wir sind gerade mitten im Touren – mit unserem neuen Album „The Age of the Peacock“ im Gepäck und gerade von einer Show in Berlin  zurück. 12 Stunden Tourbus, zu der Frage wie es uns geht, müde aber gut! Nun stehen erstmal weitere Konzerte der Tour an, unter anderem mit zwei speziellen Release-Konzerten am 19.2. in München und am 2.3. im Fluc in Wien.

Euer Musikvideo zu „Stay“ läuft ja schon auf gotv – wie kam es zu dem Video, wieso „Stay“ und wer sind eure  talentierten Videoproduzenten?

Die Idee kam relativ plötzlich und schnell. Wir hatte einige Zeit an einem anderen Konzept gearbeitet, das dann nicht geklappt hat. Also haben wir kurzer Hand alles nochmal auf Null gestellt und neue Ideen auf den Tisch geworfen. Das Produzententeam rund um Regisseur Leonard Leiter (www.lennyleiter.com) hat dann eine konkrete Idee aufgegriffen und den Faden weitergesponnen. Wir das Team  ja mittlerweile sehr gut. Dasselbe Team hatte ja auch schon das Video zu unserer ersten Single „Dance With The Geeks“ produziert.
„Stay“ ist die Album-Single und ein Track vom neuen Album der uns allen sehr am Herzen liegt, also liegt es da im natürlichen Prozess auch ein Video zu diesem Lied zu machen.


Beschreibt euer Album „The Age Of The Peacock“ in 5 Nomen.

Dringlichkeit, Rauheit, Beat, Tempo, Atmosphäre, Essenz.

Was unterscheidet euer neues Album von eurem Erstlingswerk?

Die Herangehensweise bei der Produktion. Das gesamte Album wurde innerhalb von 6 Monaten ausschließlich im Studio geschrieben und aufgenommen. Auch die Tatsache, dass wir eine kreative Kraft mehr mit unserem neuen Bandmitglied dazugewonnen haben, hat Veränderungen mit sich gebracht. Das alles führte zu dieser konsequenten Dringlichkeit, die dieses Album so ausmacht. Es ging uns darum eine Atmosphäre zu schaffen, eine Grundstimmung durch das ganze Album zu ziehen, ein in sich stimmiges Gesammtwerk abzuliefern, das unserer Stimmung und unserem Empfinden zu diesem bestimmten Zeitpunkt als Band zeigt.

 

 

 

Was ist der Ursprung eurer Songs?

Der Grundstein eines Songs ist sehr oft ein Erlebnis oder eine bestimmte Person. Es gibt sehr konkrete Geschichten auf dem Album und dann wiederum abstrahierte Stimmungsbilder. Es ist uns sehr wichtig, dass der Song für jeden in der Band eine Bedeutung hat. Das bedeutet gleichzeitig, dass die Songs auch sehr persönlich sind und sie uns emotional sehr bewegen. Wenn sich dann jemand in diesen Erlebnissen wieder erkennt und ihn der Song berührt, dann ist das Ziel nicht nur erreicht sondern übertroffen worden. Aus diesem Grund machen wir schlussendlich auch Musik.

Was sagt ihr zur österreichischen Musikszene? Was ist gut, was fehlt noch?

Es ist tatsächlich eine sehr lebendige und aufregende Szene, in der gerade sehr viel passiert. Es ist sehr spannend, Teil davon zu sein. Wir sind nicht der Meinung, dass etwas fehlt, es wird nur Zeit, dass sich alle einmal bewusst werden, was für großartige Bands es derzeit in diesem Land gibt und was das für Österreich auch bedeuten könnte.
Was die österreichische Musikszene betrifft, haben wir schon Enttäuschungen erlebt. Oft wird nicht genug an eine Band geglaubt und Dinge passieren nicht so, wie sie eigentlich passieren sollten. Deswegen sind wir froh mit Dienje Music als Label und Management ein Zuhause gefunden zu haben, das von Anfang an an uns geglaubt und uns unterstützt hat. Es gibt so viel Potential in diesem Land, man muss es nur ernst nehmen und fördern. Wir sind in dieser Hinsicht auch sehr dankbar für die Förderstellen in Österreich und einige Leute, die uns sehr unterstützt  haben.

In Österreich gibt’s für die Größe des Landes ja doch reichlich Auswahl an Bandcontest für junge Bands. Was haltet ihr von solchen Bands?

Bandcontests bieten sicherlich Möglichkeiten für Bands die ganz am Anfang stehen live Erfahrung zu sammeln. Aber es ist schon ein ganz eigens Thema, Musik sollte unserer Meinung nach kein Wettkampf sein.

Zum Abschluss: Macht weiter so! Aber was würdet ihr jungen Bands in Österreich raten?
Glaubt an euch! Seid euch bewusst, dass es unglaublich harte Arbeit ist, aber gleichzeitig unglaublich viel Spass macht! Verliert nicht die Freude daran!

 

Wie gefallen euch Deckchair Orange?

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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