Home   /   CD Reviews  /  Musik  /   Manuel Normal – De Wöd steht nimma laung

Manuel Normal – De Wöd steht nimma laung

Manuel Normal – De Wöd steht nimma laung

Das ist Polarisation pur. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn – das ist Manuel Normal. Wir haben für euch versucht, seine neueste Platte mal objektiv zu betrachten. Ob uns das wohl gelungen ist?

 

 

De Wöd steht nimma laung“ ist definitiv kein Album, das man beim romantischen Abendessen hören will. Auch nicht als Untermalung beim Kochen. Und schon gar nicht als Hintergrundmusik beim Lernen. Musik ist da generell ein schwieriges Wort. Denn Manuel Normal macht (subjektiv betrachtet) keine Musik in dem Sinn – sondern Kunst. Anders kann ich mir dieses schwer zugängliche Stück Album nicht erklären.

 

 

Manuel Normal platziert seine Wörter sehr bedacht. Ein Konstrukt aus Sätzen, Stichwörtern. Und manchmal wird halt einfach geschrien. Und Sprechgesang macht er auch, der Manuel Normal. Er schreit sehr laut. Und dann flüstert er wieder. Und inmitten dieses Laut-Leise-Kontrasts steht eben genanntes Konstrukt. Man muss es nicht immer verstehen, es ist einfach so.
Sein Sprachgerüst besteht übrigens ausschließlich aus österreichischem Dialekt. Und das ist eigentlich ziemlich cool. Das finden zwar die werten Kollegen aus Deutschland nicht, die verstehen aber auch einfach kein Wort und finden ja generell alles aus Österreich importierte schlecht.

Viel mehr kann man über „De Wöd steht nimma laung“ auch gar nicht mehr sagen. Denn die Wörter dominieren, die Musik rückt in den Hintergrund. Ich habe „De Wöd steht nimma laung“ übrigens das erste Mal beim Autofahren gehört. Naja, vielleicht kommt demnächst eine Anzeige wegen Bei-Rot-Über-Die-Kreuzung-Fahrens in mein Postfach geflattert.

In aller Kürze

Manuel Normal
„De Wöd steht nimma laung
VÖ: März 2010

Home   /   CD Reviews  /  Musik  /   Manuel Normal – De Wöd steht nimma laung

Tags

Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
Related Article