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MONA – Szene

MONA – Szene

Eine Band namens MONA besuchte uns am 16.10. in der Szene Wien, als Support fungierten die lokalen I Eat Pancakes. Erfahrt hier bei uns, was beim Konzert so abging und warum sie als einer der heißesten Newcomer gehandelt werden.

Für den Support sorgten die Wiener I Eat Pancakes, die das Publikum mit ihrem Indierock sehr gut auf den Hauptact einstimmen konnten. Sogar MONA Sänger Nick Brown schaute kurz auf ein paar Songs vorbei und begann sich im Takt ihrer Songs mitzubewegen. Zu diesem Zeitpunkt war ca. die Hälfte der Szene gefüllt, was sich den ganzen Abend hindurch leider nicht mehr wirklich änderte.

 

Und dann war es soweit, MONA waren an der Reihe. Schon bevor auch nur ein Instrument erklang, ertönte die kraftvolle und einprägsame Stimme von Nick Brown. Ab dem ersten Song schien das Publikum die Musik zu genießen und auf mehr zu warten. Als dann auch noch der Song „Teenager“ ins Ohr drang, war das Eis endgültig gebrochen. Dennoch was ist der wohl cleverste Schachzug einer noch relativ unbekannten Band um das Publikum auf seine Seite zu locken? Genau, man covert einfach ein berühmtes Lied. Auch MONA wissen das natürlich und knöpften sich „Zombie“ von den Cranberries vor. Nach geglücktem Cover gaben sie ihre erste Single „Listen To Your Love“ zum Besten. Das RocknRollFeeling stieg ins unermessliche und hätte man es nicht besser gewusst, hätte man denken können man befinde sich gerade in Nashville/Tennessee, dem Heimatort der Vier.

Als Nick Brown dann für „Shooting The Moon“ seine Gitarre ruhen lies und stattdessen singend auf der Absperrung herumturnte, gab es für die vorderen Reihen kein halten mehr und die MONA-Rufe wurden immer lauter. Auch die Band schien ihren ersten Auftritt der Europatour zu genießen. Dementsprechend lange viel dann auch die Zugabe aus, bei der der Sänger sich sogar von der Bühne begab und eine Runde durchs Publikum drehte. Zum Abschluss gab es dann noch „Lean Into The Fall“ zu hören, das mit einem „Can’t Take My Eyes Off You“ Intro aufwartete.

 

Mona

Es war eines dieser Konzerte von dem man später einmal mit Stolz behaupten kann, dabei gewesen zu sein. Denn diese Show lies keinen Zweifel daran das MONA auch vor Tausenden von Menschen bestehen können und über kurz oder lang sehr viel größere Hallen füllen werden. Sollte man die Chance bekommen diese Band live erleben zu können, ist man gut beraten diese auch zu nutzen.

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Vanessa Spanbauer

„Stop trying to fit in – when you were born to stand out!“

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