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Polar Bear Club – Clash Battle Guilt Pride

Polar Bear Club – Clash Battle Guilt Pride

Wer von Rise Against nicht genug bekommen kann, sollte sich geschwind das neue Album von Polar Bear Club besorgen! Punkig-melodiöse Rockmusik mit rauer Stimme! Gut gemacht!

Ganz anders als bei den Vorgängern präsentieren sich die amerikanischen Polar Bear Club in neuem, nicht mehr so hardcorigem Gewand: Scharfe, harte Beats wurden ersetzt durch melancholische Melodien; die starke, fröhliche Ausgelassenheit durch das introvertierte Gefühl an einem feuchten Herbsttag. Das CD-Cover sagt genau das: nein, keine Parties, kein Alkohol sind Themen der Songs; sondern tiefgehende Erzählungen.

 

 

Neben Melodien und Beats sticht natürlich auch die markante Stimme des Sängers hervor: kräftig und rau, ein bisschen verletzt und traurig im Kontext. Eine erwachsene Stimme, die vom Leben erzählt. Sänger Jimmy Stadt hat es drauf, die richtige Mischung von allem in die Songs zu verpacken.

Unscheinbar der Opener „Pawner“, der ohne jedes Highlight leider gar nichts verspricht, was die Platte hält. Ganz im Kontrast stehen jedoch Songs wie „I’ll Never Leave New York“ oder „3-4 Tango“, eine Postrock-Ballade mit emotionalen Höhen.

Die Welt in ihren rot-braun-gelben Herbstfarben, das erste Mal Pullis tragen, Kopfhörer in die Ohren und in deine eigene Welt. Kalte Luft umspielt das Gesicht und der Tau liegt noch auf den letzten Grashalmen. Und der Soundtrack? Ja, „Clash Battle Guilt Pride“.

 

In aller Kürze:

Polar Bear Club
„Clash Battle Guilt Pride“
VÖ – 16.09.2011

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Anna Obermeier
"Dance Like Nobody Is Watching."
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