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Power Of Metal Tour – Arena

Power Of Metal Tour – Arena

Was für ein grandioser Abend! Die Geschütze krachten, Sirenen heulten und die mutige Infanterie des wahren Metals gab ihr Bestes. Alle Schlachtpläne und Nachbesprechungen gibt es wie immer hier bei uns zum Nachlesen.

Der Abend war wie für einen Septemberabend sehr kühl – dennoch ließ sich eine große Meute von Metalheadz/Metalchicks nicht von ihrem Zielort abhalten. Sie pilgerten zur Arena, um ihre epischen Kriegshelden live in Action zu sehen. Die Pforten wurden pünktlich um 18.30 eröffnet und sofort wurde die große Halle von vielen aufgesucht.

Der erste reguläre Auftritt wurde mühevoll, jedoch sehr kraftlos von Skull Fist absolviert. Skull Fist schaffte es nicht, das Publikum ordentlich aufzudrehen – somit ging der Metal-Abend erst richtig mit dem Nachfolger Powerwolf los.

Die Jungs von Powerwolf präsentierten stolz ihr neuestes Album – die Fans grölten bei vielen Songs mit. Der sympathische Sänger schaffte es, die ersten (nach dem misslungenen Auftritt von Skull Fist) lang gezogenen Gesichter wieder in ein kriegerisches Antlitz, bereit Feinde des wahren Metals in Grund und Boden zu stampfen, zu verwandeln. Die Powerwölfe absolvierten ihren Auftritt episch und melodisch – so gehört Power Metal gespielt. Gegen Ende der Show wurde die Crowd auch noch für die folgenden Giganten gesegnet: Grave Digger und den Headliner Sabaton.

 

 

Grave Digger präsentierte sich reif und klassisch, wie immer – vor allem die eher erfahrenen Fans unter der Meute sangen bei den brachialen Hymnen mit. Chris Boltendahl (Gesang) bereitete die Menge perfekt auf den eigentlichen Auftritt des Abends vor: Die Metal-Könige von Sabaton.

Sabaton ließ die Meute länger warten als gewöhnt – der Auftritt wurde vom Europe-Song „The Final Countdown“ eröffnet und ließ die Menge sich endgültig auf den bevorstehenden, grandiosen Auftritt der Schweden vorbereiten. Losgelegt haben sie pünktlich um 22.45 mit dem Song „Ghost Division“ – das Publikum ließ sich sofort von der Kraft, von der Geschwindigkeit und der Professionalität der Band mitreißen. Die Akustik war überwältigend – Sänger Joakim Brodén, sowie der Rest der Besatzung, erwiesen sich als Botschafter von Geschichte, Aufklärung, Krieg und Pazifismus sogleich, sowie als Botschafter von Frieden und Versöhnung. Besonders imposant war das Lied „The Final Solution“ – welches vom Arbeitslager Auschwitz und dem Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau handelt. Ebenfalls grandios war „40-1“, sowie „Into The Fire“. Der Auftritt war absolut gelungen – es wurden fast alle Klassiker gespielt, sowie viele Songs vom neuesten Album „Coat Of Arms“ (2010).

Selten hat Wien solch ein episches und imposantes sowie kraftvolles Konzert erleben dürfen. Der Name der Tour „Power Of Metal“ wurde hier zur Tatsache – es bleibt zu hoffen, dass Sabaton mit hoffentlich gleicher Kraft baldigst wieder unsere Hauptstadt aufsucht – für den Rest der Tour wünschen wir den Bands natürlich viel Spaß und nur das Beste! Stay Heavy, stay True – Stay Metal!

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Lukas Elzbieciak
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