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The Dangerous Summer – War Paint

The Dangerous Summer – War Paint

Während die letzten Sonnenstrahlen hinter dem Horizont im endlich nicht mehr ganz so heißen Wien verschwinden, bin ich gedanklich weit weg in Maryland, bei The Dangerous Summer und dem neuen Album War Paint.

Selten zuvor hat sich mir das Wort „kompakt“ so aufgedrängt wie bei der aktuellen Platte von The Dangerous Summer. Vom ersten bis zum letzten Song bildet sie eine perfekt Einheit, ohne die kleinste Unebenheit oder Störung im Modern Rock Stil.

In den Lyrics machen sich vier Jungs aus den Staaten dabei Luft über alles, was sich über die Jahre anscheinend angestaut hat. Da geht es um Beziehungen, die zu Ende gegangen sind, um den steinigen Weg der Selbstfindung und um das endgültige Erwachsenwerden.

Auch die Instrumente sind im völligen Einklang. Die Drums etwa tragen den Hörer in konstant moderatem Rhythmus von Song zu Song. Weder Gitarre noch Bass drängen durch Soli in den Vordergrund, sondern dienen ausschließlich der Musik, dem Ganzen.

Kleine Feinheiten zeichnen schließlich die Details ins Gesamtbild von „War Paint“. Zum Beispiel in „Work in Progress“, wo sich Verlangen und Schmerz stetig steigern, bis die Sängerstimme gegen Ende in Verzweiflung langsam wegbricht. In „Everyone Left“ ist es hingegen ein feiner gesanglicher Dialog in der Mitte des Songs, der die Besonderheit ausmacht. Und hört man genau hin, findet man noch eine Menge mehr.

Generell könnte es für mich persönlich etwas mehr Abwechslung bei einem Album sein. Meinen ersten Trip nach Maryland habe ich jedoch trotzdem genossen.

In aller Kürze:

The Dangerous Summer
„War Paint“
VÖ: 19.7.2011

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