Home   /   CD Reviews  /  Musik  /   The Moonband – Denavigation

The Moonband – Denavigation

The Moonband – Denavigation

Nach dem Überraschungserfolg „Open Space“ brachten The Moonband Ende August ihr zweites Album auf den Markt. Wir haben uns „Denavigation“ angehört und waren überrascht. Ob im Guten oder Schlechten, lest ihr hier.

Um vorab ehrlich zu sein: Ich bin sicherlich kein Folk/Country Experte. Ich werde mich also hüten, Vergleiche zu ziehen und „Denavigation“ für sich alleine bewerten.

Das zweite Album von The Moonband kommt in auffällig liebevollem Artwork daher, das die thematische Ebene der CD sehr gut verbildlicht. Schließlich handeln die Texte von „Wendepunkten im Leben“ oder dem „Mut, neue Wege einzuschlagen“ um den Pressetext zu zitieren. Diese Reise – auf der Suche nach dem richtigen Weg – wird durch das Artwork in Bilder gezaubert.

Musikalisch lässt sich das Werk schwer einordnen. Eine Symbiose aus Pop, Folk, Country und Singer-Songwriter Elementen. Jedes Element für sich und doch irgendwie gemeinsam funktionierend. Mehrstimmige Gesänge und schöne, perfekt arrangierte Melodien zeichnen das Album aus. Musik zum Augenschließen und Träumen. Teilweise traurig und wunderschön zugleich.

Ich möchte gar nicht auf einzelne Lieder eingehen. „Denavigation“ ist ein Gesamtwerk, das vom Songwriting bis hin zum Artwork mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt wurde. Ein Tonträger, der für eine deutsche Band überraschend amerikanisch klingt. Einziger kleiner Kritikpunkt: Wenn man nicht gerade ein absoluter Fan akustischer Musik ist, besteht die Gefahr, dass „Denavigation“ nach einiger Zeit etwas langweilig wirken könnte. Dafür sind manche Songs in gewissen Momenten umso schöner.

In aller Kürze

The Moonband
„Denavigation“
bereits veröffentlicht

Home   /   CD Reviews  /  Musik  /   The Moonband – Denavigation

Tags

Daniel Kubera
“Life has improved immeasurably since I have been forced to stop taking it seriously.” - Hunter S. Thompson
Related Article