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The Sorrow – Szene Wien

The Sorrow – Szene Wien

Der 14.1.2011 war kein ganz normaler Freitag. The Sorrow und ihr wiener Support Devastating Enemy rockten in der Szene Wien die Bühne. Wie die beiden österreichischen Metal-Combos diesen Abend unvergesslich machten, lest ihr hier.

Schon vor Beginn des Konzertes war klar, dass dieser Abend gigantisch werden würde. Das Konzert war restlos ausverkauft. Um 20:15 eröffnete die Wiener Metal-Formation DEVASTATING ENEMY vor einem sehr gut gefüllten Saal den Abend. Die Jungs werden im Frühjahr ihr erstes Album, The Fallen Prophet (enemy.at berichtete), auf den Markt bringen und nutzten den Abend für Werbung in eigener Sache. Dieses Vorhaben gelang auf ganzer Linie. Alex (Gitarre) und Jörg (Bass) zeigten ihr Können und gaben den Songs instrumentale Feinheiten. Alex glänzte mit virtuosen Soli und technisch anspruchsvollen Passagen. Jörg brach aus dem Standartschema der Metal-Bassisten aus und sorgte mit Slap-Riffs für Abwechslung.
DEVASTATING ENEMY sorgten mit einer Mischung aus technischen Teilen, bösen Breakdowns und schnellen Riffs gemischt mit den wilden Growls von Sänger Daniel für eine sehr gute Metal-Show.

 

 

Um 21:30 war es dann endlich Zeit für die Vorarlberger Headliner. THE SORROW brachten im Herbst 2010 ihr drittes Studioalbum auf den Markt. Mit den neuen Songs heizten sie der Szene gehörig ein. Immer wieder bildeten sich Mosh und Circle-Pits, die in solcher Größe in der Szene selten zu sehen sind.
Für THE SORROW war gestern der „erste Abend, an dem sie, so weit weg von zu Hause, vor ausverkaufter Halle spielten“ .
Die Band bestätigte gestern einmal mehr den Ruf der herausragenden Live-Band. Die Stimme von Sänger Mätze klingt nicht nur auf dem Album geil, auch auf der Bühne kann er überzeugen. Das Publikum war von der Show so begeistert, dass es Mätze teilweise die Arbeit abnahm und selbst die eingänigen Textzeilen sang.
Insgesamt war der gestrige Auftritt ein Wahnsinn. Vor allem Mätze verstand es mit dem Publikum zu spielen und die genialen Songs taten das übrige.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass gestern bei Gott kein normaler Freitag war. Die beiden Bands veranstalteten ein Metal-Feuerwerk der Extraklasse. Das Publikum dankte es ihnen und hatte sichtlich Spaß an der Musik. Jeder, der gestern nicht zum Konzert kam, sollte dieses Line-Up das nächste Mal auf keinem Fall verpassen.

 

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Hier gehts zum Interview!

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