Till We Drop im Interview

Alexander Blach 28. Oktober 2011 0

Ihr Debütalbum „The Summer Triangle“ haben wir bereits auf enemy.at vorgestellt. Im Moment unterstützen sie The Blackout Argument auf ihrer Abschiedstour durch Europa. Wir baten Sänger Peter John Kiss zum Interview.

Erzählt uns doch etwas über eure musikalischen Wurzeln und Einflüsse.
Na klar doch! Wir kommen alle aus den verschiedensten musikalischen Richtungen. Ich wuchs mit Radio und Musik Fernsehen auf, andere begannen gleich mit Metal oder Sonstigem aus der ungarischen Musikszene. Wir waren allem ausgesetzt, von Mainstream bis Underground. Jetzt haben wir all diese Elemente kombiniert und diesen „heavy pop punk“ Sound kreiert.

Till We Drop gibt’s erst seit 2009, aber ihr habt bereits jetzt einen „Monster Energy“ Sponsorship Deal. Wie ist das zustande gekommen?
Wir haben ein paar der Typen von Monster getroffen und sie zu unserem ersten Konzert eingeladen. Sie sind dann gekommen und es hat ihnen gefallen. Das war’s!

Euer erstes Album „The Summer Triangle“ klingt großartig und gut produziert. Wieviel Arbeit habt ihr hinein stecken müssen?
Danke! Wir haben im Februar begonnen das Schlagzeug für ein paar Tracks aufzunehmen, waren aber noch nicht ganz mit dem Schreiben fertig. Deshalb waren wir einmal Studio und dann wieder nicht, das zog sich einige Monate. Im Juli konnten wir dann die Aufnahme abschließen. Das war ein recht langer Prozess, hatten dann aber immer noch den schwierigsten Teil vor uns, das Mixing. Aber jetzt sind wir ja endlich fertig und glücklich mit dem Resultat.

Es gibt so viele Heavy-Pop-Punk Bands auf der Welt, inwiefern unterschiedet ihr euch von denen? Was ist das Besondere an euch?
Wir sind aus Ungarn, ein Ort, wo wahrscheinlich keiner vermuten würde, so eine Musik zu finden. Aber auf der musikalischen Ebene würde ich sagen, haben wir durch unsere vielen Einflüsse doch was Eigenes geschaffen. Unser Sound klingt vielleicht ähnlich, wie der von anderen Bands, aber gleichzeitig doch wieder anders.

Wie ist die Situation in Ungarn? Gibt es eine Szene für eure Musik, bestehen genügend Auftrittsmöglichkeiten?
In Ungarn gibt es eine riesige Underground-Szene, aber für alle Arten von Musik. Da Ungarn doch ein eher kleineres Land ist, würde ich nicht sagen, dass es eine eigene Szene für unsere Musik gibt. Normalerweise spielen wir meistens mit Bands zusammen, die komplett andere Musik machen, aber andererseits gibt das den Bands die Möglichkeit viele Shows zu spielen und so neue Fans zu begeistern.

Freut ihr euch schon auf die Tour mit The Blackout Argument?
Hell Yeah! Das wird unsere erste Tour durchs Ausland, also sind wir dementsprechend aufgeregt. Aber die Jungs scheinen richtig cool zu sein!

Wie sehen eure Zukunftspläne aus? Wie wird es mit Till We Drop weitergehen?
Momentan heißt’s nur touren, touren und TOUREN! Wir wollen eine Zeit lang weg vom Studio bleiben und das Album sickern lassen. Die Leute sollen es endlich live hören! Hoffentlich können wir durch ganz Europa touren. Wir planen außerdem noch ein weiteres Musik-Video, also schaut euch danach um!

Danke für das Interview!

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