Trivium – Arena

Alexander Blach 8. November 2011 0

Die Kalenderwoche 45 wurde mit mächtigem Gedonner von der US-amerikanischen Metal-Band Trivium in der Wiener Arena eingeläutet. Für alle, die (leider) nicht dabei sein konnten, gibt’s hier den Livebericht und starke Fotos vom Konzert.

 

Pünktlich um 20 Uhr ertönte das Intro der Vorband. Die burgenländische Deathcore-Band Seeds Of Blood stand als einzige Supportband auf der Bühne. Die fünf Jungs gaben sich viel Mühe, aber das Publikum wollte zu Beginn nicht wirklich mitgehen. Die meisten standen nur ruhig da und versuchten das Spektakel der Burgenländer irgendwie zu fassen. Offensichtlich konnten sich die wenigsten mit Seeds Of Blood anfreunden, aber das lag nicht am Können der Band, sondern wohl am zu krassen Genre-Unterschied. Gegen Ende ihres 30-Minuten-Sets tauten doch noch einige auf, aber zum dahin schmelzen hat’s nicht mehr gereicht!

Die Halle war schon während der Umbaupause optimal gefüllt. Die ersten versuchten mit „Trivium“ – Chören die Band etwas früher auf die Bühne zu holen. Leider hat’s nicht geklappt, denn auch der Mainact fing pünktlich zur vorgegebenen Zeit (21 Uhr) an. Sie starteten mit der Titelnummer ihres aktuellen Albums „In Waves“. Die jubelnde Menge begrüßte ihre Band mit einem Meer aus Horns und Fäusten. Die Stimmung kochte bereits bei der ersten Nummer. Als Drittes stand der Hit „ A Gunshot To The Head Of Trepidation“ am Programm, danach ging’s weiter mit „Dusk Dismantled“.

Der Sound war (ohne, ok vielleicht mit ein bisschen, Übertreibung) perfekt. Das Schlagzeug war so fein abgenommen, dass man wirklich jeden einzelnen Schlag hören konnte. Die Gitarren-Riffs klangen keineswegs verwaschen und die Solis waren nicht zu leise. Beeindruckend war auch die gesangliche Leistung von Matt Heafy, der sich beim shouten mit Gitarrist Corey Beaulieu abwechselte und bei den Clean Parts von Bassisten Paolo Gregoletto ordentlich unterstützt wurde. Nach eineinhalb Stunden beendeten Trivium ihr Set, natürlich ließen sie es sich nicht nehmen, Klassiker wie „Like Light To The Flies“ und „Pull Harder On The Strings Of Your Martyr“ zum Besten zu geben.

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