Two Days A Week 2011

Daniel Kubera 4. September 2011 0

Zwei Tage Rock pur inmitten von Wäldern, Wiesen und Erdbeerfeldern. Das war das Two Days A Week 2011. Mit dabei waren die Beatsteaks, The Offspring, The Baseballs, Hatebreed, Madsen, schönes Wetter, enemy.at und viele mehr.

Wiesen, das etwas andere Festivalgelände – ein Minimundus von Nova Rock, Frequency und Co. Hier ist alles etwas kleiner aber feiner. Vor allem die Getränkepreise (4 Euro für ein Bier ist für Festivalverhältnisse beinahe schon “billig”). Das obligatorisch letzte Festival der Saison ging bestens über die Bühne.

 

 

1. Tag: Go Deutschland, Go Deutschland!

Der 2. September war nicht nur im Fußball ein Tag für die Deutschen. Neben den internationalen Acts wie Opeth, The Wombats oder No Use For A Name stachen vor allem die Beatsteaks und Madsen aus unserem Lieblingsnachbarland heraus. Vielleicht liegt’s auch an der gemeinsamen Sprache, bei Madsen wurde beinahe am lautesten mitgeschrieen.

Madsen / Opeth / Beatsteaks

Dieser Dezibelrekord des ersten Tages wurde ledigglich bei den Beatsteaks übertroffen – zumindest bei den älteren Gassenhauern wie “Summer”, “To Be Strong” oder “I Don’t Care As Long As You Sing”. So richtig funktionieren nämlich die neuen Nummern live unserer Meinung nach nicht. Um die internationalen Acts nicht ganz zu deklassieren, muss man noch erwähnen, dass Yellowcard bei ihrer ersten Österreichshow einen äußerst positiven Eindruck hinterließen. Auf nationaler Ebene haben From Dawn To Fall den österreichischen Ruf verteidigt. Und das auf jeden Fall besser als der Goalie der Nationalmannschat unser Tor.

2. Tag: Ein gebührendes Ende der Festivalsaison

Das Highlight des zweiten Tages zeichnete sich schon relativ früh ab: das Wetter. Vielleicht ein Grund mehr, warum sich zum Opener Haudegen doch schon eine ordentliche Zahl Menschen vor der Bühne eingefunden hatten. Die nächste deutsche Band, die uns am Two Days A Week richtig überzeugt hat. Wie der erste Tag war auch der 3. September musikalisch bunt durchgemischt: Angefangen bei Kinderlied-Metal von We Butter The Bread With Butter über Ska-Punk von den Locos bis hin zu einer ordentlichen Portion Rock’n'Roll von Alkbottle. Freunde der etwas härteren Musik konnten zu dem Hardcore von Hatebreed ordentlich Moshen oder dem Dark Rock von Paradise Lost lauschen.

Die wohl tanzbarste Band des Festivals waren eindeutig die Baseballs. Bei ihren auf den Rock’n'Roll der 50er umarrangierten Popkrachern konnte keiner mehr ruhig stehen bleiben. Danach waren auch schon Offspring am Start. Der eindeutige Headliner des Festivals füllte das Wiesengelände bis auf den letzten Platz. Der Campingplatz glich einer Geisterstadt. Dank der gut durchmischten Playlist kam jeder Offspring Fan auf seine Kosten.

Mit konstant schönem Wetter und einem musikalisch sehr abwechslungsreichem Programm ging also das Two Days A Week Festival reibungslos über die Bühne. Ein würdiger Abschluss für eine geile Festivalsaison 2011 und mit seiner Vielfältigkeit ein leckerer Appetitanreger für die herbstliche Konzertsaison.

Die ersten Fotos gibt’s hier:

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