Waves Vienna Tag 1

Julia Bröderbauer 2. Oktober 2011 0

Zwei Redakteure beim Festivalband-Abholen und die dringende Frage: Habt ihr Ohropax? Antwort: Nein, aber eine CD kann ich dir geben. Tja, die volle Dröhnung Musik gewünscht und vorprogrammiert am Waves Vienna 2011. Enemy war dabei.

dry the riverdry the river

Dry The River im Flex waren für uns der perfekte Festivalbeginn: Die Musik der fünf Londoner ließ unsere Seelen im Flex sanft im Takt schaukeln wie Körper auf einem wogenden Schiff. Die Violine war der wunderschöne leise Wind, der beständig nach vorne treibt und beruhigt, nachdem harte Riffs und schnelle Rhytmen die Gemütersee aufgewühlt hatten.

aber das leben lebt

Vor allem laut war es dann bei der folgenden Band, die ihr neues Album “The Crux” im Gepäck hatte. Naja. Als wir das Flex verließen, fühlten wir uns fast ein bisschen killed by Killed By 9 V Batteries. Auf ein kleines Pläuschchen gings danach ins Hauptquartier Badeschiff, zu dem Aber das Leben lebt eine gemütliche und angenehm ruhige Hintergrundmusik lieferte.

sado maso guitar club publikum retro stefson

Erster Gehimtipp des Abends waren eindeutig Sado Maso Guitar Club im außergewöhnlichen Projektraum Viktor Bucher, der in einer eigentlich ganz gewöhnlichen Wohnung Platz fand. Dort lungerte Mann am Boden, hopste im Schneidersitz oder wippte auf chilligen Schaumstoffsitzkissen. Wieder zurück am Badeschiff war das Einhalten der Timetables zwar in weite Ferne gerückt, das Warten auf Retro Stefson hat sich allerdings gelohnt. Die meinten zwischendurch: We do twist…no, wie do Disco. Ganz egal, wie man es nennen möchte, was sie tatsächlich taten, waren erngiegeladene Synthiesounds, fette Beats, spitzen Moves, feurige Latin Groves und und und. Das alles mit einem Spaß an der Sache, dass man sie einfach gern haben musste. Ganz klar: Geimtipp Nummer 2.

pola riot

Haben wir auf Retro Stefson noch gern gewartet, war es gegen Ende vor den Figurines schon etwas mühsam. Eineinhalb Stunden sind einfach zu viel, vor allem wenn abseits des Badeschiffs noch so viele andere Bands gewartet hätten. Nichtsdestotrotz machten die Figurines ihre Sache sehr gut. Wie ließen die Nacht in der Pratersauna unter anderem mit Pola-Riot ausklingen und die Vorfreude auf Tag 2 war auch nicht wirklich getrübt.

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