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Waves Vienna Tag 2

Waves Vienna Tag 2

Acht Acts, acht Locations und unterwegs bis drei Uhr Früh. Am zweiten Tag konnten wir vom Waves Vienna Festival einfach nicht genug bekommen. Mit viel U-Bahn fahren und zu Fuß gehen/laufen stellten wir unseren perfekten Festivalabend zusammen.

Im Café Dogenhof startete am relativ frühen Abend der Singer/Songwriter Ben Martin mit besinnlich anmutenden Melodien. Seiner Frau, die leider zu Hause war, hat der nette Herr gleich einen Song gewidmet. Schön, dass er aber bei uns war und nicht zu Hause.

Ben Martin The Base

Kontrabass und verstärkte Akustikgitarre von The Base hörte man danach in unserer ganz persönlichen Lieblingslocation dem Projektraum Bucher. Wunderschöne eigens komponierte Songs, die man sich wieder gemütlich auf dem Boden ausgebreitet anhören konnte.

ALASAC DuoALASAC Duo

Weil wir vor Kurzem bei der Enemy.at Acoustic Session einfach nicht genug von ALASAC Duo bekommen konnten, schauten wir gleich wieder zurück ins Café Dogenhof. Dort waren sie live on stage und haben vom Wahnsinnsprojekt des eigenen Studios erzählt. Wer weiß, vielleicht gibt es ja bald ein Album?! Man darf auf jeden Fall hoffen und sollte inzwischen jede Möglichkeit wahrnehmen, das sympathische Duo live zu erleben.

Zola Jesus

Kurz reingehört am Badeschiff bei Rock´n´Roll von Black Shampoo und schon ging´s weiter zu einem der Höhepunkt an Tag zwei. Das sahen nicht nur wir so, denn das Flex war richtig schön gefüllt bei Zola Jesus. Nervös sei sie bei ihrem allerersten Auftritt hier in Österreich, meinte Nika Roza Danilova. War absolut nicht nötig, liebe Nika, das Publikum hat dich geliebt und das zu Recht. Und für die Zukungt: Die absolut überzeugende Mischung aus Synthiepop und Gothic- bis Electronic-Elementen wollen wir eindeutig öfter hierzulande hören.

Music Train

Besonders witziger Zwischenstopp war der Heineken Music Train, der in Form einer Wiener Straßenbahn zwischen Schottenring und Prater Haupallee herumkurvte. An Bord einfach alles, was man für eine gute Party braucht: DJ, Turntables, eisgekühltes Heineken und eine Lichtanlage, die einen blitzend und blinken in ein anderes Universum beförden kann.

Is TropicalIs Tropical

Die Menschenmenge vom Flex und Zola Jesus bewegte sich anschließend anscheinend kollektiv ins Fluc. Dort wollte der Strom an Hereinströmenden einfach nicht abreißen bei den gut betuchten Jungs von Is Tropical. Letzteres waren sie aber nicht im finanziellen, sondern im wortwörtlichen Sinn. Die Bühne betreten sie nämlich nur mit Tüchern vor Nase und Mund. Reich sind sie jedoch trotzdem und zwar an fetten Beats und coolen Grooves.

The Beth EdgesThe Beth Edges

Jack Rocks The Boat war der klingende Name vom Clubschiff im Rahmen des Waves Vienna. Tja, er rockte das Boot, der Jack. Wobei, eigentlich waren es vielmehr die Beth Edges, die uns zum Wippen, Hopsen und vor allem Schwitzen brachten. Schöne Worte fanden sie, indem sie von den vielen guten Bands am Waves Vienna sprachen und der ärgerlichen kleinen Tatsache, dass man sich einfach nicht alle anschauen kann.

Und leider kann man es wirklich nicht, auch wenn man sich noch so anstrengt. Das größte und einzige Problem des Waves Vienna.

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