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We Came As Romans – Arena

We Came As Romans – Arena

Selbst für die von Moshern oft auf die Probe gestellte Arena wird der 4. Mai wohl als Meilenstein der Szene in die Annalen eingehen. We Came As Romans brachten gemeinsam mit Miss May I und zwei weiteren Acts die kleine Halle zum kochen.

 

Den Auftakt zum Sonnenuntergang brachten THIS OR THE APOCALYPSE. Sichtlich gut gelaunt schlugen die fünf aus Pennsylvania vor einer gut gefüllten Halle sogleich massive Töne an. Die Zuhörerschaft ließ sich nicht lange um Pits bitten und von der Hardcore-Welle mitreißen. Als augenscheinlich große Verfechter des Stage Dive wurden zahlreiche Besucher eben dazu animiert. Ihrer stimmungsmachenden Funktion als Opener machten THIS OR THE APOCALYPSE also gehörige Ehre.

Nach einer, durch technische Probleme verursachte, längeren Umbauphase traten schließlich THE WORLD ALIVE auf. Auch sie überzeugten durch technische Rafinesse, wurden allerdings durch Ausfälle der Monitor-Boxen geplagt, was die Stimmung des Sängers sichtlich drückte. Nichtsdestotrotz nutzte das Publikum auch hier jede Chance, um in Bewegung zu kommen, und brachten der Band bestmöglichen Support entgegen. Die hielt sich relativ kurz und überließ dann MISS MAY I die Bühne.

 

 

Hier wurden Sticks gewirbelt, um die Wette gesprungen und die Doublebass voll ausgereizt. Selbst THE WORLD ALIVE–Sänger Tyler Smith tauchte für einen Gastauftritt nochmals auf und holte sich Sympathie-Punkte zurück. Levi Benton, die Stimme von MISS MAY I, lud zu einem 100-Stagedive-Contest ein, der sich reger Beteiligung erfreute und die verbliebenen vor der Bühne auf eine harte Probe stellte.

Die aktive Einbindung des Publikums fand auch bei WE CAME AS ROMANS seine Fortsetzung. Die brachten in einer kompakten Performance beinahe ihr gesamtes aktuelles Album, To Plant A Seed, unter, ohne langweilig zu werden und sorgten nochmals für ausreichend rhythmische Körperbewegung – im Zuschauerbereich wie auf der Bühne, und dazwischen. Doch auch technisch und gesanglich überzeugte die sechsköpfige Combo auf ganzer Linie.

Das Resumée des Abends: Vier topmotivierte, talentierte und vor allem sympathische Bands in einer ausverkaufte Halle; ein kleiner Faux-Pas, den man der Arena ob ihrer sonstigen Tadellosigkeit gerne verzeiht; und ein hochzufriedenes Publikum!

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