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Aliens Ate My Mum – Extraterrestrials

Aliens Ate My Mum – Extraterrestrials

2008 war das Jahr für vier Jungmusiker aus Burglengenfeld. Sie beschlossen unter dem Namen Aliens Ate My Mum Musik zu machen. Im Mai ist nun ihr Debütalbum erschienen, das wie folgt klingt.

In eigenen Angaben schreibt die Band über Inspirationen von „Rage Against The Machine, Lost Prophets und Limp Bizkit„. Bei „Kill Phollins“ findet man unweigerlich einen Vergleich zu R.A.T.M. – textlich wie stimmlich. Der Refrain animiert zum Mitsingen und bleibt einem für längere Zeit im Ohr hängen. Ebenso bei den darauf folgenden Songs. So zum Beispiel bei „Nipple“ – ein hymnischer Refrain mit den Worten „free yourself from the system, free yourself from your mind, free yourself from the machine – get out and try to be you“ und dazu eine in R.A.T.M.-Manier gestaltete Bridge.

 

Gegen Ende des Albums kommt „Winter Heart“. Die Stimme des Sängers wirkt leicht gequält und hört sich tontechnisch gesehen nicht ganz astrein an. Das letzte Lied „Winter Heart V2“ klingt eher fehl am Platz: als Abschluss eine nette Idee – ruiniert jedoch das davor erzeugte Bild. Klaviersound mit Männergesang, grundsätzlich nicht schlecht – hier aber wirklich lieber bleiben lassen!

 

Gut zu tragen kommen die Gitarrenriffs, die sich durch das ganze Album von Lied zu Lied ziehen und dabei zwar sehr vordergründig, jedoch nicht aufdringlich sind. Auch die Konzeption der einzelnen Songs mit Schlagzeug, Bass, Gitarre und Stimme sind abwechslungsreich und gut aufeinander abgestimmt. Die Übergänge sind fließend. Jeder Part bekommt seine Chance gehört zu werden.

Alles in allem ein gelungenes Album, jedoch leider ein bisschen zu viel von „klingt wie“…

 

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In aller Kürze

Aliens Ate My Mum
„Extraterrestrials“
VÖ: Mai 2012

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