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An Act Of Treachery – Wasted Life

An Act Of Treachery – Wasted Life

An Act Of Treachery sind eine junge Formation aus Wien. Die Mitglieder kommen jedoch aus den verschiedensten Teilen unserer Republik. Ihre Demo-EP „Wasted Life“ wurde kürzlich veröffentlicht.

Der Stil der Band ist sehr schwer zu definieren – wir hören einige Einflüsse, die aufgezählt werden müssen: Einerseits die von der Band genannten Thrash Metal und Core-Elemente (Prügelriffs, „hin und wieder so etwas wie ein Breakdown“) andererseits etwas feinere und klassischere Teile aus der guten und altbewährten Göteborger Schule. Die Songs haben interessante Melodien und abrupte Tempowechsel – teilweise bauen sie sich schön schwedisch auf (á la Metal aus Skandinavien in den 90ern) brechen dann jedoch plötzlich ab und werden zu Metallica-Riffs der 80er. Das führt dazu, dass die Songs unordentlich und unpräzise wirken. Es ist schwer sich richtig reinzuhören und eine klare Linienführung zu erkennen. Das Ganze wirkt viel mehr wie eine Ideensammlung, die notdürftig zusammengeschweißt wurde. Hier wünschen wir uns mehr Präzision und eine klarere Richtung. Für eine Demo EP ist es jedoch absolut OK.

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Sänger Patrick Masopust brüllt schön frech und hat Power, auch wenn hier und da noch viel auszubauen wäre. Die Gitarristen Stefan Hilber und Alexander Michor geben schön Gas und verirren sich nur selten, den Bassisten Christopher Guggenbichler hören wir leider zu selten – Dies liegt jedoch klar an der Aufnahme. Dass die Jungs es geschafft haben, mit eher einfachen Mitteln eine so druckvolle Platte zu kreieren grenzt sowieso schon fast an ein Wunder – hier kommt vor allem Drummer Marco Borghi auf seine Kosten. Das Schlagzeug hört man am besten heraus und somit können wir, falls wir mal in dem Tempo-Wirrwarr verloren gehen, uns schnell wieder zurechtfinden.

Nochmals zum Stilistischen: Wer auf der Suche nach einem akustischen Abenteuer ist, und einen Genre-Mix nicht scheut, wird hier zugreifen können. Unser Wunsch an An Act Of Treachery: Bitte klareren Stil festlegen, weniger Tempowechsel, mehr Härte – ihr habt es drauf! (Persönlicher Wunsch des Redakteurs: Melodic Death Metal im Stile der 90er würde euch perfekt liegen!) Wir warten gespannt auf Neues und werden die Jungs bestimmt bei ihren Konzerten besuchen.

In aller Kürze

An Act Of Treachery
„Wasted Life“
Dezember 2011

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Lukas Elzbieciak

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