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As I Lay Dying im Interview

As I Lay Dying im Interview

Wir trafen As I Lay Dying Schlagzeuger Jordan Mancino vor dem Auftritt im Wiener Gasometer zum Interview. Warum gut Ding nicht immer Weile braucht und die Welt im Dezember definitiv nicht untergehen wird, erfährt ihr hier!

Wie läuft die Tour mit Caliban und Trivium bis jetzt?
Großartig! Heute ist unsere letzte Show für diese Tour. Wie fahren nicht mit nach Spanien und Portugal. Morgen früh fliegen wir nach Hause und starten eine Nordamerika-Tour.

Ist für die letzte Show der Tour etwas Besonderes geplant?
Nur das Gleiche, wie jeden Abend. Einfach auf die Bühne gehen und das Beste geben für die Fans.

Spielt ihr bereits Songs von eurem neuem Album auf dieser Tour?
Ja klar, wir spielen zwei Songs, bei ein paar Konzerten waren aus auch drei.

Wie kommt das neue Material bei den Fans an?
Super, die Reaktionen sind großartig. Es hängt immer vom Publikum ab – sind mehr jüngere Leute im Publikum gehen die neueren Nummern besser als manche alten. Es ist halt ein individueller Markt.

Ihr habt für „Awakened“ alle Songs in nur drei Wochen aufgenommen. Normalerweise heißt es doch „Gut Ding braucht Weile“?
Manchmal geht man einfach ins Studio und nimmt auf. So sind’s wir eigentlich auch gewöhnt. Meistens ist auch eine Frage des Budgets. Wenn das Geld limitiert ist, musst du halt ein Album in zwei bis drei Wochen aufnehmen. Aber bei diesem Album haben wir uns viel Zeit für die Vorproduktion genommen. Wir sind ins Studio gegangen mit fertigen Songs. Das war richtig erfrischend. Wir hatten nicht die Zeit uns hinzusetzen und auf jeder Kleinigkeit herumzureiten. Wir sind da reingegangen, und wenn es sich gut angefühlt hat, haben wir’s behalten.

Bei „Awakened“ ist euch der Mix von Brutalität und Melodie perfekt gelungen. Was hat sich verändert?
Vieles hat sich verändert. Man hört den Fortschritt bei jedem Album. Aber bei diesem wollten wir uns darauf konzentrieren, unsere Sound-Vielfalt, die wir über die Jahre auf jedem Album hatten, in jedem Song zu kombinieren. Und ich glaube wir waren erfolgreich.

Du bist heute in Wien. Was weißt du bzw. was glaubst du, über uns und unser Land zu wissen?
Ich würde nie behaupten etwas über eine Stadt zu wissen, die ich noch nicht erforscht habe. Aber ich liebe es hier zu sein. Einer unserer Tontechniker ist sogar Österreicher, aber er ist ein Arsch. Nein, ich mache nur Spaß, er ist ein cooler Typ.
Aber auch Europa im Allgemeinen gefällt mir, ich bin immer wieder gerne hier.

Laut dem Maya-Kalender geht die Welt am 21.12.2012 unter. Nenne drei Dinge, die du noch gerne tun würdest?
Puh, keine Ahnung. Kann ich nicht. Ich möchte mein Leben einfach leben, so gut ich kann. ABER: Die Welt wird nicht untergehen. Ich erkläre euch mal warum: Ich glaube keiner Zivilisation, die den Weltuntergang voraussagt und dann selber nicht bis dahin überlebt. Das macht doch Sinn oder?
Hätten es die Ägypter prophezeit, würde ich es vielleicht glauben, die gibt’s ja noch immer.

Welchen Song würdest du gerne hören, wenn die Welt untergeht?

Testament – Down For Life
Klingt in etwa so:

[audio: http://www.enemy.at/wp-content/uploads/2012/11/AILDLW.mp3]

Danke.

 

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Alexander Blach

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